Warum wir das Gefühl der Freude am alten Neujahr haben: Neuro心理学 des doppelten Festes
Das Phänomen des alten Neujahrs (gefeiert in der Nacht vom 13. auf den 14. Januar) stellt einen einzigartigen kulturellen und psychologischen Fall dar. Dieser Festtag, der aus einem historischen Kalenderwechsel hervorgegangen ist, hat keine astronomischen oder religiösen Grundlagen, hat sich jedoch in den Traditionen mehrerer Länder, insbesondere des postsowjetischen Raums, festgesetzt. Das Gefühl der Freude und der besonderen Atmosphäre, das viele an diesem Tag empfinden, ist nicht zufällig — es hat klare neurobiologische, psychologische und soziokulturelle Begründungen.
1. Neuropsychologischer Grundlagen: «kostenloser» Festtag und Dopaminbonus.
Aus neurowissenschaftlicher Sicht ist der alte Neujahr ein klassisches Beispiel für einen «verpflichtungsfreien Festtag», der das Belohnungssystem des Gehirns (Dopaminsystem) mit minimalen Kosten aktiviert.
Stress- und Erwartungssenkung: Der Hauptneujahr (31. Dezember) ist mit einem hohen sozialen Stress verbunden. Es gibt enorme Erwartungen: «idealer» Festtag, teure Geschenke, familiäre Harmonie, großartige Pläne für die Zukunft. Dies schafft eine kognitive Belastung und führt oft zu postfestiver Dysphorie («Effekt der enttäuschten Erwartungen»). Der alte Neujahr ist von diesem Druck befreit. Er wird als «bonus»-Festtag wahrgenommen, ein nicht verpflichtender Festtag. Das Fehlen des Lasters der Verpflichtungen senkt den Cortisolspiegel (Stresshormon), und die Leichtigkeit des Geschehens stimuliert die Freisetzung von Dopamin — einem Neurotransmitter, der mit der Vorfreude auf eine Belohnung und dem Vergnügen verbunden ist.
Effekt der Verlängerung: Das festive Zustand, verbunden mit dem Urlaub, dem nicht arbeitsamen Gemüt, dem Überfluss an Leckereien, wird verlängert. Das Gehirn erhält zusätzliche Portionen positiver Reize (leckeres Essen, soziale Interaktion, Rituale) ohne Notwendigkeit des «Neustarts» im Arbeitsmodus. Dies unterstützt de ...
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