Der lustigste Neujahr und Weihnachten an Bord eines Flugzeugs: Ein wissenschaftlicher Blick auf das Fest in der Luft
Für viele Menschen assoziieren Neujahr und Weihnachten mit gemütlichem Zuhause. Dennoch feiern Tausende von Menschen weltweit diese Feiertage an Bord von Flugzeugen. Aus wissenschaftlicher Sicht schafft das eine einzigartige Mischung aus physikalischen, psychologischen und logistischen Phänomenen, die einen normalen Flug in ein besonderes Ereignis verwandelt.
Chronologischer Paradoxon und Zeitmanagement
Der am meisten faszinierende Phänomen des Festes in der Luft ist die Möglichkeit, Neujahr mehrmals zu erleben. Das ist keine Magie, sondern eine Folge des Überschreitens von Zeitbezirken bei hoher Geschwindigkeit. Ein Flugzeug, das auf Westkurs fliegt (z.B. von Tokio nach Anchorage), "jagt" die Sonne. Wenn man am Abend des 31. Dezember startet, kann man beobachten, wie die Uhr an Bord Mitternacht anzeigt, dann, aufgrund der Zeitunterschiede bei der Landung, wieder 23:00, und man kann Neujahr bereits auf dem Boden feiern. Der Rückflug auf Ostkurs "verliert" Zeit.
Interessanter Fakt: Es gibt spezielle "neujahrliche" Flüge, whose Routen so berechnet sind, dass die Passagiere mehrere Städte nacheinander in ihre Zeitzonen eintreten können, um die Feuerwerke zu beobachten. Zum Beispiel ein Flug von Sydney (wo das neue Jahr als erstes beginnt) nach Los Angeles mit einer Zwischenlandung.
Physik der festlichen Atmosphäre: Warum es immer lustiger wird
Das Vergnügen in 10.000 Metern Höhe hat eine physiologische Grundlage. Das Druckniveau im Flugzeug ist äquivalent zum Druck auf einer Höhe von 1500-2500 Metern über dem Meeresspiegel. Bei solcher Verdünnung sinkt das partielle Druckniveau von Sauerstoff, was für einen untrainierten Körper einer leichten Hypoxie ähnlich ist. Dieses Zustand kann eine leichte Euphorie, eine Verringerung des kritischen Bewusstseins und eine Erhöhung der sozialen Interaktion verursachen. In Kombination mit einem Glas Sekt wird der Effek ...
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