Grabalogie im Kontext der Medizin: Wenn der Krawatte ein Risikofaktor wird
Der Begriff «Grabalogie» (von engl. necktie) ist keine offiziell anerkannte medizinische Disziplin, wird jedoch in der wissenschaftlichen Literatur häufig verwendet, um die Gesamtheit der Studien zu beschreiben, die das Einfluss des Krawattens auf die Gesundheit des Menschen untersuchen. Dieses Fachgebiet an der Schnittstelle von Hygiene, Ergonomie, Mikrobiologie und klinischer Medizin betrachtet den alltäglichen Accessoire des Business-Outfits nicht als Statussymbol, sondern als potenziellen exogenen Faktor, der auf physiologische Parameter einwirken und als Überträger von Infektionen dienen kann.
1. Physiologischer Stress: Vasculäre und ophthalmologische Risiken
Das Hauptziel der medizinischen Studien zum Krawattentragen konzentriert sich auf das mechanische Einwirken auf die Halsschlagadern und das intraokuläre Druck.
Syndrom des karotiden Sinus und zerebraler Blutfluss. Ein eng gezogener Krawattentiefe von nur 40 mmHg (was leicht durch einen engen Knoten erreicht wird), kann die Halsschlagadern und die Jugulven komprimieren. Eine Studie, die im Journal «Neuroradiology» veröffentlicht wurde und die MRT verwendet hat, zeigte, dass das Tragen eines engen Krawattens zu einer statistisch signifikanten Verringerung (um 7-10%) des zerebralen Blutflusses führt. Für Personen mit bestehendem Arteriosklerose oder arterieller Hypertonie könnte dies Kopfschmerzen, Schwindel, eine verringerte kognitive Funktion und theoretisch ein erhöhtes Risiko für ischämische Ereignisse provozieren.
Intraokulärer Druck (IOP). In der Augenheilkunde ist die Verbindung zwischen einem engen Krawattentragen und einem erhöhten IOP gut dokumentiert. Eine Studie im New York Eye and Ear Infirmary zeigte, dass das Tragen eines engen Krawattens für 5 Minuten bei 70% der Männer mit Glaukom und bei 60% der gesunden Teilnehmer zu einem Anstieg des IOP führte. Für Patienten mit Glaukom, insbesondere mit der normotensiven Form, ste ...
Читать далее