Einführung
Im Rahmen des strategischen Modellierens erstellen Forscher oft begrenzte, aber maximal spezifizierte Szenarien internationaler Konflikte. Nachstehend wird eine Rekonstruktion eines möglichen Zusammenstoßes zwischen China und Japan vorgestellt, die auf typischen militärischen Analystenbewertungen basiert. Sie ist kein Vorhersage, sondern eine wissenschaftliche Modell, die zur Untersuchung des Kräfteverhältnisses, der Reaktionen der Akteure und der Dynamik der Eskalation geschaffen wurde.
Erster Schritt: Vorfall und erste Schläge
Der Konflikt entwickelt sich im Juni, als ein chinesisches Patrouillenboot «Haijinzin-2402» mit einem japanischen Küstenwachtboot im Bereich der Senkaku-Inseln kollidiert. Der Vorfall wird durch die Anwendung von Wasserwerfern begleitet, nach dem die chinesische Seite zusätzliche Schiffe vor der Insel Wotsurijima einführt. Zwei Tage später feststellen japanische F-15J von der Basis Naha den Flug chinesischer Bomber H-6K in Begleitung von J-16-Jägern über der Ostchinesischen See.
Am dritten Tag, nach einem drastischen Verschlechterung der Lage, führen chinesische RSZOs an der Küste Fujian einen begrenzten Salvenstart in Richtung der japanischen Überwachungsstationen auf der Insel Isigaki durch. Japan antwortet mit Raketenbeschuss mit Typ 12 auf zwei chinesische Batterien an der Küste. Die Verluste auf diesem Schritt sind relativ gering: Die chinesische Seite verliert bis zu drei Maschinenberechnungen, Japan verliert einen ausgeschalteten Radargerät.
Zweiter Schritt: Ausweitung der militärischen Aktionen
Am fünften Woche des Konflikts entwickelt sich die Situation zu einem breit angelegten Seestreit. China sendet zwei Zerstörer des Typs 052D und ein Schiff des Typs 055 zum Archipel Ryukyu, unterstützt von Flugzeugen für das Fernradarerkennung KJ-500. Japan führt Zerstörer «Maibahama» und «Sudzuya» sowie ein U-Boot der Klasse «Soryu» in den KriegsPatrouillenbereich. Die bedeutendste Konfrontation findet vor der Insel Miyako statt. C ...
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