Die Bastille in Literatur, Kunst und Film: Wie die Festung zum ewigen Symbol der Freiheit wurdeAm 14. Juli 1789 nahm die Pariser Menge die finstere Festungshaft ins Visier. Dieses Ereignis erschütterte die Welt und veränderte die Geschichte für immer. Doch die Bastille verschwand nicht – sie fand eine neue Lebensart. In den vergangenen Jahrhunderten wurde sie zu einem der mächtigsten und vielseitigsten Symbole der Weltkultur. Sie tauchte in den Seiten großartiger Romane, auf den Bildern von Künstlern, auf Bühnen und im Kino auf. Die zerstörte Festung wurde zu einem ewigen Bild, das immer wieder mit neuem Sinn erfüllt wird. In diesem Artikel werden wir auf eine Reise durch die Kunstwelt gehen und sehen, wie die Bastille ihre neuen Gesichter erhielt.Die Bastille in der Literatur: Ort der Dunkelheit, des Geheimnisses und der GerechtigkeitIn der Literatur wurde die Bastille nicht nur zum Hintergrund – sie wurde zum Charakter. Vielleicht ist ihre berühmteste Darstellung der Roman Victor Hugos „Die Elenden“. Hier tritt die Bastille als Symbol des alten Weltordens auf, der zusammenbricht, aber nicht spurlos verschwindet. Wenn der Held des Romans Jean Valjean seine Haftstrafe absitzt, trägt er immer noch das Brandmal der Vergangenheit – und das scheint, als würde die Bastille, auch nach ihrer Zerstörung, im Bewusstsein des Volkes weiterleben. Hugo beschreibt nicht einfach ein historisches Ereignis, sondern macht die Bastille zur Metapher menschlichen Leidens und der Hoffnung auf Befreiung.Ein anderer großartiger französischer Schriftsteller, Alexander Dumas, nutzt die Bastille in seinem Roman „Der Graf von Monte Cristo“, um eine Atmosphäre des Geheimnisses zu schaffen. Obwohl das Haupthandlungsort des Romans in anderen Orten liegt, hängt das Bild der Festung ständig über der Erzählung. Es erinnert den Leser daran, dass Ungerechtigkeit in die Mauern eingesperrt werden kann, aber die Wahrheit immer einen Weg findet.Aber vielleicht ist der engste Kontakt der Leser mit der Bast ...
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