Psychologische Korrektur der Tochter in Bezug auf den getrennt lebenden Vater bei der Behinderung durch die Mutter: Die Familienstruktur im Krisenmodus
Einführung: Triangulation als Entwicklungsverletzung
Die Situation, in der die Mutter gezielt die Kommunikation der Tochter mit dem getrennt lebenden Vater behindert, stellt einen klassischen Fall pathologischer Triangulation in der Familienstruktur dar. Das Kind, in diesem Fall die Tochter, wird in den Ehekonflikt hineingezogen und gezwungen, eine Seite zu wählen und ein unerschütterliches Loyalitätslast zu tragen. Die psychologische Korrektur zielt hier nicht auf die «Überzeugung» des Kindes ab, sondern auf die Wiederherstellung der gestörten Grenzen, die Verringerung des Stressniveaus und die Wiederherstellung ihres Rechts, beide Eltern zu lieben, ohne sich schuldig zu fühlen. Dies ist eine komplexe Arbeit, die die Teilnahme eines Experten (Familienpsychologen, Kinderpsychotherapeuten) und idealerweise eine Änderung der Position der Mutter erfordert.
1. Klinische Symptome: Symptome des «Abweisens» und inneren Konflikts
Die Tochter, die unter Druck von der Mutter steht, kann ein Spektrum von Reaktionen zeigen, die im Kontext des Syndroms der elterlichen Abweisung (Parental Alienation Syndrome, PAS – umstrittene, aber nützliche Konzept zur Beschreibung der Dynamik):
Kognitive Verzerrungen: «Schwarz-Weiß» Denken: Vater — absolut «schlecht», Mutter — «gut». Verunglimpfung der positiven Erfahrungen mit dem Vater in der Vergangenheit («Er hat mich nie geliebt»).
Unauthentische, vorgefertigte Rationalisierungen: Das Kind gibt unangemessene, erwachsene, oft vorgefertigte Sätze für die Begründung des Verzichts auf die Kommunikation, die nicht seinem Alter und seinem emotionalen Erlebnis entsprechen («Er zahlt keine Unterhaltszahlungen», «Er hat unsere Familie zerstört»).
Reflex des «Abweisers»: Manifestation von Angst, Aggression oder völligem Ignorieren in der Gegenwart des Vaters, selbst wenn die Beziehung zuvor warm war ...
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