Das ist eine sehr häufige, aber wissenschaftlich unkorrekte Frage. Der Grund ist, dass die Form der Augen, die man "schmal" nennt, nicht das Ergebnis einer einzigen Ursache ist, sondern die Folge einer langen evolutionären Anpassung vieler Völker Ostasiens (nicht nur der Chinesen, sondern auch der Koreaner, Japaner, Mongolen und anderer) an bestimmte Umweltbedingungen.
Hier sind die wichtigsten wissenschaftlich fundierten Faktoren, die zur Entstehung dieser Eigenschaft geführt haben:
1. Anpassung an kalte und windige Klimabedingungen
Man glaubt, dass die Vorfahren der heutigen ostasiatischen Völker in kalten, windigen und oft schneereichen Regionen Zentralasiens und Sibiriens entstanden sind.
Schutz vor Kälte und Staub: Ein engerer Augenausschnitt, ein Epikantus und dichte Wimpern schufen einen natürlichen Barriereschutz, der das Augapfel besser vor kaltem Wind, Schneestaub und dem starken, blendenden Licht schützt, das vom Schnee reflektiert wird.
Ähnlichkeit mit Sonnenbrillen: Stellen Sie sich vor, Sie blinzeln auf die Sonne oder den Wind. Diese anpassungsfähige Eigenschaft funktioniert auf ähnliche Weise, aber ist dauerhaft.
2. Anpassung an starke ultraviolette Strahlung
Die hochgelegenen Plateaus und Steppen, in denen diese Völker lebten, sind oft durch einen hohen UV-Strahlungsgehalt gekennzeichnet. Eine engere und besser geschützte Augenhöhle half, die schädliche Strahlung auf die Augen zu reduzieren.
3. Epikantus (Mongoloid fold)
Das ist eine besondere Hautfalte am inneren Augenwinkel, die den Tränenbogen bedeckt und das Erscheinungsbild eines "schmalen" Auges erzeugt. Der Epikantus ist die entscheidende anatomische Eigenschaft, die den Augenausschnitt unterscheidet. Wissenschaftler glauben, dass diese Falte als zusätzlicher Schutzmechanismus gegen Kälte und Staub entwickelt wurde.
Wichtig zu verstehen:
Das ist kein absolutes Regel: Unter den über 1,4 Milliarden Chinesen gibt es eine enorme Vielfalt an Aussehen. Viele Chinesen haben große und runde Au ...
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