Home Office: Feier oder Strafe? Anlässlich des Internationalen Arbeitstage von zu Hause am 25. Juni 25. Juni. Für einige ist es nur ein weiterer Donnerstag, für andere der nationale Tag der Remote-Arbeit, ein nicht offizieller, aber immer bedeutenderer Feiertag, der in den USA, Großbritannien und vielen anderen Ländern gefeiert wird. Er fällt auf den letzten Donnerstag im Juni und soll uns daran erinnern, wie sehr sich unser Arbeitsstil in den letzten Jahren verändert hat. Aber wenn wir tiefer graben, stellt dieser Tag uns eine viel komplexere Frage: Home Office ist die ersehnte Freiheit oder eine raffinierte Form der Strafe? Ein Fest, das wir mit Freude begehen, oder eine Prüfung, die wir ertragen müssen? Die Antwort, wie immer, liegt irgendwo in der Mitte und ist bei jedem individuell. Wie alles begann: Von der Telearbeit zur globalen Norm Die Idee, von zu Hause aus zu arbeiten, ist nicht neu. Für Jahrhunderte führten Handwerker und Händler ihre Geschäfte direkt unter ihrem Dach durch. Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert trieb die Menschen jedoch in Fabrikhallen und Büros. Es dauerte über einhundert Jahre, bis der Pendel zurückging. In den 1970er Jahren erfand der amerikanische Wissenschaftler Jack Nilles den Begriff «Telearbeit» (telecommuting), vorausgesetzt, dass wir eines Tages unsere Aufgaben von zu Hause aus erledigen könnten. Die Experimente von IBM in den 1980er Jahren zeigten, dass dies möglich ist, aber der Durchbruch kam erst in den 2010er Jahren mit der Verbreitung von Videokonferenzen und Cloud-Technologien. Und dann kam 2020, und die Pandemie COVID-19 verwandelte die Remote-Arbeit von einer Privileg in eine zwangsweise Realität für Millionen. Der nationale Tag der Remote-Arbeit wurde 2006 von der britischen Organisation Work Wise UK eingeführt, aber erst nach der Pandemie stieg seine Bedeutung ins Unermessliche. Heute ist dieser Tag nicht nur ein Grund, im Pyjama zu bleiben, sondern auch eine Gelegenheit, die gesamte Konzeption der Ar ...
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