Bau von Moscheen in Afrika Afrika ist ein Kontinent, auf dem der Islam vor mehr als tausend Jahren Wurzeln schlug. Heute werden auf seinem Gebiet Moscheen errichtet, die das Bildhervorheben: von Lehmgebäuden in Mali bis hin zu gläsernen Giganten in Nigeria. Der Bau von Moscheen in Afrika ist mehr als nur der Bau von kulturellen Gebäuden. Es ist ein wirtschaftlicher Motor, ein sozialer Aufzug und eine politische Erklärung. In diesem Artikel werden wir untersuchen, wie, warum und weshalb in Afrika Moscheen gebaut werden, und was das über den Kontinent sagt. Geschichte: von Lehm-Moscheen bis zu Wolkenkratzern Die ersten Moscheen in Afrika tauchten im 7. Jahrhundert auf, als der Islam nach Ägypten kam. Die Moschee Amra ibn al-Asa in Kairo (642 n. Chr.) wurde die erste auf dem Kontinent. Aber der eigentliche Aufschwung der islamischen Architektur fand in Westafrika statt, in den Imperien Mali, Songhai und Ghana. Dort wurden Moscheen aus Lehmziegeln und Holz gebaut, die bis heute stehen. Die berühmte Moschee Djenné in Mali (13. Jahrhundert) ist das größte Lehmgebäude der Welt. Sie wird alle paar Jahre neu erbaut, weil der Lehm von dem Regen zerstört wird. Dies ist kein Mangel, sondern eine Tradition: Die gesamte Gemeinschaft nimmt am Bau teil, was die sozialen Beziehungen stärkt. Im 19. und 20. Jahrhundert, im Kolonialzeitraum, wurden Moscheen bereits aus importierten Materialien wie Beton, Metall und Glas gebaut. Europäische Architekten brachten ihre Stile mit, vermischt mit den lokalen. Nach der Unabhängigkeit begannen afrikanische Länder, Moscheen als Symbole nationaler Ehre zu bauen. Die Moschee Hassan II in Casablanca (1993) ist eine der höchsten der Welt (210 Meter) und wurde mit Geldern aus ganz Marokko finanziert. Heute ist Afrika ein Feld für architektonische Experimente. Moderne Großprojekte: Nigeria, Ägypten, Senegal Nigeria ist das Land mit der größten muslimischen Bevölkerung in Afrika (etwa 90 Millionen). Hier werden Moscheen im großen Stil gebaut ...
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