Die Anzahl der Christen auf dem Planeten und ihr Einfluss auf die Kultur der Menschheit
Einführung: Demografie als Faktor des kulturellen Einflusses
Christentum, das über zwei Jahrtausende Geschichte hat, bleibt die größte Weltreligion nach der Anzahl der Anhänger. Nach Angaben des Forschungszentrums Pew Research Center und anderer soziologischer Institute betrug die Anzahl der Christen Anfang der 2020er Jahre etwa 2,4 – 2,5 Milliarden Menschen, was etwa 31-33% der Weltbevölkerung entspricht. Diese kritische Masse von Gläubigen ist auf allen Kontinenten verteilt und übt ein vielschichtiges, systematisches Einfluss auf die globale Kultur aus, das weit über die rein religiöse Praxis hinausgeht. Dieser Einfluss wird nicht nur durch direkte Bekanntgabe, sondern auch durch in der christlichen Matrix verwurzelte kulturelle Codes, ethische Normen, ästhetische Normen und soziale Institutionen realisiert, die auch in Zeiten der Säkularisierung die westliche und teilweise die globale Zivilisation strukturieren.
Demografische Karte und ihre Verschiebungen
Die Verteilung des Christentums in der Welt hat sich im letzten Jahrhundert drastisch verändert.
Historischer Mittelpunkt: Wenn die meisten Christen Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa und Nordamerika lebten, beträgt ihr Anteil heute nur etwa 25%.
Neuer globaler Süden: Über 1,3 Milliarden Christen leben in Ländern Lateinamerikas, Afrikas südlich der Sahara und des asiatisch-pazifischen Raums. Nigeria, Brasilien, die Philippinen, die Demokratische Republik Kongo, Äthiopien gehören zu den Ländern mit der größten christlichen Bevölkerung. Dieser demografische Wandel führt zu einer allmählichen Transformation des Christentums selbst, das immer mehr nichteuropäische kulturelle Formen (afrikanische, lateinamerikanische) annimmt.
Wichtiger Fakt: China, despite its official atheism, may have up to 100 million Christians (Protestanten und Katholiken), which puts it on a par with the largest Christian countries in the world.
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