Das Himmel zerreißt sich durch eine feurige Riss. Der Lärm, der die Erde erzittert. Blitz — das faszinierendste und beängstigendste Phänomen der Natur. Noch vor 300 Jahren sahen sie darin den Zorn der Götter oder den Flug der feuerspeienden Drachen. Heute wissen wir jedoch: Blitz ist ein gigantischer elektrischer Entladung. Die Wissenschaft, die ihn studiert, heißt Physik der Atmosphärischen Elektrizität. Und obwohl wir vieles verstanden haben, bleibt der Blitz noch immer geheimnisvoll. Wie entsteht er? Warum schlägt er in bestimmte Orte und vermeidet andere? Und kann man ihn bändigen? Lassen Sie uns das klären. Wie entsteht Blitz: Ladungstrennung Alles beginnt im Gewitterwolke. Es ist nicht einfach eine dunkle Wolke, sondern ein gigantischer Generator statischer Elektrizität. Innen im Wolke toben aufsteigende und fallende Luftströme, Eiskristalle und Tropfen treffen aufeinander. Bei diesen Kollisionen tritt Ladungstrennung auf: Leichte Teilchen (Eiskristalle) steigen nach oben und laden sich positiv auf, während schwere Tropfen (unterkühlte Wasser) nach unten fallen und einen negativen Ladung ansammeln. Infolgedessen wird der obere Teil der Wolke positiv geladen, der untere Teil negativ. Die Spannungsunterschiede zwischen ihnen können Hunderte von Millionen Volt erreichen. Die Erde unter der Wolke hat auch einen Ladung, normalerweise positiv. Wenn das Spannung wird kritisch, durchbricht die Luft, die im normalen Zustand ein Isolator ist. Es entsteht ein Kanal aus ionisiertem Gas — Plasma. Entlang dieses Kanals strömt der elektrische Strom. Das ist der Blitz. Führer und Rückstoß: Warum Blitz nicht geradlinig ist Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung schlägt Blitz nicht sofort. Der Prozess dauert nur Bruchteile einer Sekunde, besteht aber aus mehreren Schritten. Zuerst bewegt sich von der Wolke zur Erde ein schwacher ionisierter Kanal — der stufenförmige Führer. Er bewegt sich in Sprüngen, verzweigt sich wie die Wurzeln eines Baumes. Wir sehen das nicht, weil ...
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