Das Kind lernt zu sprechen, indem es die Eltern beobachtet. Es lernt, Freundschaften zu schließen, indem es mit dem Nachbarsjungen spielt. Es lernt, zu vergeben, wenn man sich entschuldigt. Kommunikation ist der Hauptmotor der Entwicklung. Nicht Gadgets, nicht Bücher, sondern lebendiger Dialog. Im Jahr 2026, wenn Kinder immer mehr Zeit am Telefon verbringen, wird das Problem der Kommunikationsmangel immer dringlicher. Wir erläutern, wie Kommunikation den Gehirn, die Sprache und die Emotionen beeinflusst und was man tun kann, um nicht einen "Couch-Autisten" großzuziehen.
Wie Kommunikation den Gehirn formt
In den ersten drei Lebensjahren bilden das Gehirn des Kindes 1000 neuronale Verbindungen pro Sekunde. Und diese Verbindungen werden durch Kommunikation aufgebaut. Wenn du auf das Kind schaust, lächelst, sprichst, werden die Bereiche aktiviert, die für soziale Interaktion verantwortlich sind. Ohne Kommunikation entwickeln sich die Neuronen nicht. Beispiel: Kinder, die in der Isolation aufwuchsen, können später die Sprache nicht erlernen. Das Gehirn hat die Zeit verpasst.
Studien: Kinder, mit denen man im Alter von 2-3 Jahren viel spricht, haben einen größeren Wortschatz im Alter von 5 Jahren, lernen besser in der Schule und haben leichter Freunde.
Etappen der Entwicklung der Kommunikation
0-3 Monate: Gurgeln, Antwortlächeln. Das Kind lernt, Aufmerksamkeit zu erregen. 3-6 Monate: Babbeln ("agu", "bubu"). Antwort auf die Sprache des Erwachsenen. 6-12 Monate: Verständnis einfacher Wörter ("gib", "na"). Zeigegriff. 1-2 Jahre: erste Wörter. Benennt Gegenstände. 2-3 Jahre: einfache Sätze ("mama, gib"). Kann sagen, was weh tut. 3-4 Jahre: Sätze aus 4-5 Wörtern, stellt Fragen ("warum?"). 4-5 Jahre: erzählt Geschichten, verwendet die Zukunft, beginnt zu verhandeln.
Wichtig: Wenn es auf einem bestimmten Entwicklungsstadium eine Verzögerung von 2-3 Monaten gibt, zum Logopäden. Bei 6 Monaten zum Neurologen.
Was behindert die Kommunikation
Gadgets. Ein Elternteil, der ständig in ...
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