Erfolg. Wie Sekt, schlägt er ins Gehirn. Der Mensch, der gestern noch am Boden kämpfte, fühlt sich heute wie Herrscher der Welt. Warum passiert das? Es scheint, als ob man sich freuen könnte. Aber Erfolg ist nicht nur angenehme Boni, sondern auch ein mächtiger neurochemischer Schlag, der die Persönlichkeit verändert. In diesem Artikel werden wir darüber diskutieren, wie Erfolg einen bescheidenen Menschen in einen selbstverliebten Narzissten verwandelt und wie man sich auf dem Gipfel nicht selbst verliert. Hormonische Explosion: Dopamin-Schock Wenn du Erfolg erreichst (Gewinn im Wettbewerb, Beförderung, große Transaktion), schüttet der Gehirn Dopamin aus — das Glückshormon und Belohnungshormon. Das ist angenehm. Das Problem ist, dass Dopamin Sucht verursacht. Der Gehirn verlangt nach Wiederholung. Der Mensch beginnt nach neuen Errungenschaften zu jagen, nicht aus einem Sinn, sondern wegen der nächsten «Dosis». Außerdem ist Erfolg oft mit einem Anstieg des Testosterons (bei Männern) verbunden, was das Selbstbewusstsein stärkt, manchmal bis zur Selbstüberschätzung. Die Biochemie schaltet das kritische Denken temporär aus. Du beginnst zu glauben, dass du einzigartig, unfehlbar, erwählt bist. Das ist der «verwöhnte Kopf». Effekt von Dunning-Kruger umgekehrt Bekannter kognitiver Effekt: Inkompetente Menschen überschätzen sich selbst, und Profis tendieren dazu, sich selbst zu unterschätzen. Bei Erfolg passiert das Gegenteil: Ein Mensch, der eine Spitze erreicht hat, extrapoliert diesen Erfolg auf alle anderen Bereiche. «Wenn ich im Geschäft gut bin, dann verstehe ich auch von Politik und Erziehung meiner Kinder». Dies ist das kognitive Verzerrung «falsche Einzigartigkeit». Erfolg überzeugt dich, dass du einzigartig bist, und dein Urteil zu jedem Thema wichtiger ist als das anderer. Du hörst auf, Ratschläge zu hören, selbst wenn du ein Neuling in der Materie bist. Soziale Umgebung: Falle der Schmeicheleien Erfolg zieht Menschen an, die gerne bei einer «Stars» sind ...
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