Der Ethikcode des Sportlers ist nicht nur ein Blatt Papier. Es ist eine Sammlung von Regeln, die den grossen Champion vom einfachen guten Spieler unterscheidet. Das ist Respekt vor dem Gegner, ehrliche Spiele und Anstand unabhängig vom Score. Im Jahr 2026 wird dieser Code besonders wichtig, da Technologie und soziale Netzwerke die Grenzen verschwimmen. Wir erörtern die Hauptprinzipien.Ehrliches Spiel (Fair Play)Kein Doping. Auch nicht Vitamine aus einer fragwürdigen Apotheke. Ehrlichkeit vor den Schiedsrichtern und Anerkennung von Fehlern. Wenn ein Schiedsrichter einen Fehler zugunsten des Spielers gemacht hat (z.B. einen nicht existierenden Tor gewährt), muss ein ethischer Sportler die Wahrheit sagen. Dazu gehören auch: nicht Verletzungen simitieren und den Gegner nicht provozieren.Ein klassisches Beispiel: Der Fußballspieler Diego Maradona hätte "Hand Gottes" anerkennen können, aber hat es nicht getan. Ein modernes Beispiel: Tennisler, die auf die Fehlentscheidung hinweisen. Das ist der Code.Respekt vor dem GegnerDie Handshake vor und nach dem Spiel ist keine leere Formalität. Es ist ein Ritual der Gleichheit. Nach dem Spiel darf man dem Besiegten nicht ins Gesicht schreien, erniedrigende Gesten machen oder in Interviews beleidigen. Schlechte Beispiele sind, wenn Spieler sich weigern, Hände zu schütteln.Ein Sportler muss auch die Verletzungen des Gegners respektieren: nicht weiterhauen, wenn dieser gestürzt ist (im Boxen), nicht auf die verletzten Stellen zielen (im Tennis).Verhalten gegenüber Fans und PresseStars sollten Fans nicht beleidigen, auch wenn diese beleidigende Dinge rufen. Im Gegenteil, Autogramme, Lächeln und Selfies sind Teil des Codes. Bei der Kommunikation mit Journalisten darf man keine Hassrede gegen andere Mannschaften verbreiten, keine Insiderinformationen herausgeben und die Schuld auf die Schiedsrichter abwälzen. Auch das Trolling des Gegners in den sozialen Netzwerken ist verboten.Verhalten gegenüber SchiedsrichternEin Schiedsrichter hat im ...
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