Tanabata, oder Sternenfest: Wie Japan und die Welt die Begegnung zweier verliebter auf dem Milchstraße feiern Am 7. Juli, wenn das sommerliche Himmel besonders klar ist und der Milchstraße durch die abendliche Nebelschwaden hindurchschimmert, beginnt in Japan ein Moment, auf den das hele Jahr gewartet wird. Das ist Tanabata, ein Fest, das auch Sternenfest genannt wird, der Tag, an dem zwei Sterne, Vega und Altair, die durch den Himmelsfluß getrennt sind, endlich das Recht haben, sich zu treffen. Aber Tanabata ist nicht nur eine alte Legende. Es sind lebendige Traditionen, leuchtende Dekorationen, Papierrolle mit Wünschen und die ehrliche Glaube an die Tatsache, dass sogar die weitesten Träume wahr werden können, wenn man sie auf einem bunten Streifen schreibt und ihn an Bambus hängt. Und obwohl dieser Festtag in China geboren wurde und in Japan blühte, hat er heute weit über die Grenzen des Landes des aufgehenden Sonnenscheins hinausgegangen, finds Anteil in den Herzen der Menschen auf der ganzen Welt. Die Legende von der Weberin und dem Jäger: Eine Geschichte, die älter als tausend Jahre ist Tanabata basiert auf einer alten chinesischen Legende, die im Laufe der Zeit ihre eigene japanische Gestalt erhalten hat. Einst lebte im Himmel die schöne Orihime, Tochter des Himmelskönigs. Sie war eine kunstvolle Weberin und tötäglich erzeugte erstaunliche Kleidung für die Götter. Aber ihre Seele litt unter Sehnsucht nach Liebe. Eines Tages traf sie Hikoboshi, einen jungen Hirten, der Kühe auf der anderen Seite des Milchstraßenbogens hielt. Sie verliebten sich, heirateten und waren so glücklich, dass sie ihre himmlischen Pflichten vergassen. Orihime stoppte das Weben, Hikoboshi begann die Kühe zu hüten. Der zürnende Himmelskönig trennte die Liebenden für immer, durch den Milchstraßenbogen getrennt. Allerdings, berührt von den Tränen seiner Tochter, erlaubte er ihnen, einmal im Jahr am siebten Tag des siebten Monats sich zu treffen. Seitdem in dieser Nacht, wenn kein Regen ...
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