Wenn die Beziehungen zwischen Eltern nach der Scheidung in einen Krieg umkehren, werden Kinder zu Geiseln. Mutter oder ihre Verwandten (Großmutter, Großvater, Tanten) können die Kommunikation des Vaters mit der Tochter behindern. Sie lassen ihn nicht zu den Wochenenden kommen, antworten nicht auf Anrufe, schicken das Kind gegen den Willen des Vaters. Und die 10-jährige Tochter — sie versteht alles, kann sich aber noch nicht verteidigen. Was kann der Vater tun? Wie kann er kommunizieren, wenn die Mutter Treffen blockiert? Wir erzählen von rechtlichen und diplomatischen Methoden. Warum behindert die Mutter? Gründe: Wut auf den ehemaligen Ehemann, der Wunsch, Rache zu nehmen. Angst, die Kontrolle über die Tochter zu verlieren (Eifersucht). Überzeugung, dass der Vater «schlecht beeinflusst» (Alkohol, schlechte Gesellschaft). Einfluss der eigenen Eltern (Großmutter drängt: «Lass ihn nicht rein, er braucht uns nicht»). Der Wunsch, Unterhaltszahlungen zu erhalten (je weniger Kommunikation, desto mehr Geld? Nein, Unterhaltszahlungen hängen nicht davon ab). Nur Charakter (autoritär, kann keine Einwände ertragen). Manchmal glaubt die Mutter wirklich, dass sie ihre Tochter vor dem tyrannischen Vater schützt (auch wenn das nicht so ist). Wichtig: Nicht mit Aggression auf Aggression zu reagieren. Das verschlimmert nur die Situation. Schritt 1: Verhandlungen Versuchen Sie, friedlich eine Einigung zu erzielen. Nicht durch Gericht, sondern durch Gespräch. Wählen Sie ein neutrales Ort (Kaffeehaus, Park). Sprechen Sie ruhig, ohne Anschuldigungen. «Ich verstehe, dass du wütend bist. Aber lass uns über die Tochter nachdenken. Sie braucht beide Eltern». Bieten Sie einen konkreten Zeitplan an (jede Samstag von 10 bis 18). Oder eine Alternative: Videokonferenzen am Mittwoch. Wenden Sie sich an Verwandte von ihrer Seite (wenn es vernünftige gibt). Bitten Sie den Schulpsychologen, mit der Mutter zu sprechen (die Schule will keine Skandale). Wenn das nicht hilft, wechseln Sie zu schriftliche ...
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