Bei jedem großen Fußballfest – Weltmeisterschaft, Konföderationenpokal, Champions-League-Finals – treten neben den Spielern auf dem Feld unsichtbare Helden auf. Freiwillige Helfer. Tausende von Menschen, die kein Gehalt erhalten, aber ihre Zeit, Nerven und Kräfte dafür einsetzen, dass der Turnier reibungslos verläuft. Sie begrüßen die Fans am Flughafen, verteilen Armbänder am Eingang, helfen Journalisten, den Pressesaal zu finden, und lächeln sogar, wenn sie müde sind. Ohne sie würde die WM am ersten Tag auseinanderfallen. In diesem Artikel werden wir erzählen, wer diese Arbeitnehmer-Fans sind, warum sie das tun und wie man Teil der WM-Freiwilligenfamilie wird. Ein bisschen Geschichte: Wie alles begann Erstmals massiv tauchten Freiwillige bei den Olympischen Spielen auf. Die Praxis der Einbindung von Freiwilligen begann mit der WM 1994 in den USA, wo eine immense Anzahl von Personal erforderlich war, um die 9 Stadien zu betreuen. Die offizielle Freiwilligenprogramm der FIFA startete bei der WM 2006 in Deutschland. Damals beeindruckten 15.000 Freiwillige die Welt mit ihrer Organisationsfähigkeit. Seitdem ist ohne Freiwillige keine WM mehr zu machen. Bei der WM 2018 in Russland waren es 17.500, bei der WM 2022 in Katar 20.000, und bei der bevorstehenden WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko werden mehr als 25.000 Freiwillige erwartet. Die ältesten Freiwilligen sind Pensionäre (einem war 86 Jahre alt!), die jüngsten sind Studenten (ab 18 Jahren). Allen gemeinsam ist die Liebe zum Fußball. Wer kann Freiwilliger werden Die FIFA legt ein Mindestalter von 18 Jahren zum Zeitpunkt des Turnierbeginns fest. Bildung, Beruf, Sprachkenntnisse sind Pluspunkte. Muss unbedingt: Englischkenntnisse (auch auf Grundniveau), Kenntnis der Landessprache des Gastgeberlandes (für Russen ist das Russisch, für Kanadier Englisch/Französisch, für Mexikaner Spanisch). Auch wichtig sind Kommunikationsfähigkeit, Stressresistenz, Bereitschaft, 8-12 Stunden am Tag zu arbeiten. Freiwillige könn ...
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