Tag des Hummers 15. Juni. Für die meisten Menschen ein normaler Tag. Aber für Gourmets, Seefahrer und Restaurantbesitzer ist es ein Grund, einen Toast auf den Hummer (oder Krabben, wie er in Europa und Amerika genannt wird) zu erheben. Internationaler Hummer-Tag (Lobster Day) ist ein nicht offizieller Feiertag, der in den USA, Kanada, europäischen Ländern und allmählich auch in Russland gefeiert wird. An diesem Tag bieten Restaurants Rabatte auf Hummergerichte an, es finden Feste statt und Fischer konkurrieren um die größte Ente. Der Hummer ist ein Delikatesse, ein Symbol des Luxus und eines sommerlichen Festmahls. Aber hinter seiner Schale verbirgt sich viel Interessantes: Biologie, Geschichte, Küche und sogar ökologische Probleme. Lassen Sie uns diesen Meeresbewohner kennenlernen. Hummer oder Krabbe: wen essen wir Hummer sind eine Familie großer mariner Zehnfußkrebse. Auf der Welt gibt es etwa 50 Arten. Die bekanntesten: der amerikanische Hummer (Homarus americanus) lebt an den Küsten Nordamerikas von Neufundland bis North Carolina; der europäische Hummer (Homarus gammarus) von Norwegen bis zum Mittelmeer. Es gibt auch «Langusten» — ohne Klauen, mit langen Fühlern. Hummer können eine Länge von 60 cm und ein Gewicht von 15 kg erreichen (Rekord: 20 kg). Sie leben bis zu 50-70 Jahren, in Gefangenschaft bis zu 100. Interessant: Mit zunehmendem Alter verlieren Hummer nicht ihre Fruchtbarkeit, sondern werden nur fruchtbarer. Farbe: Sie sind im Leben dunkelgrün, blauschwarz, werden aber beim Kochen leuchtend rot (der Pigment Astaxanthin wird vom Eiweiß freigesetzt). Geschichte des Fischfangs: von der Nahrung der Armen bis zum Delikatesse Im 17. und 18. Jahrhundert waren Hummer an den Küsten Neuenglands so zahlreich, dass man sie für «Müllfisch» hielt. Sie wurden als Dünger verwendet, Gefangene gefüttert, Diener verlangten in Verträgen, dass ihnen Hummer nicht häufiger als zwei Mal in der Woche gegeben wurde. Alles änderte sich im 19. Jahrhundert mit der Entwickl ...
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