Glück und Liebe: zwei Flügel, auf denen die Seele ruhtFrage jeden Menschen, was ihn glücklich macht. In neun von zehn Fällen wird man hören: „Liebe“. Nicht Geld, nicht Ruhm, nicht Macht, sondern Liebe. Ein kleines Wort, hinter dem ein whole Ozean an Bedeutungen steht. Aber ist diese Verbindung so einfach? Bringt Liebe immer Glück? Und kann man glücklich sein ohne Liebe? Diese Fragen quälen die Menschheit seitdem der erste Mensch mit Sanftmut auf den anderen schaute. Und heute, in der Ära von Dating-Apps und unendlichen Serien über Romantik, suchen wir immer noch nach Antworten. Vielleicht ist die Antwort einfacher, als sie scheint: Liebe ist nicht nur ein Teil des Glücks, sondern seine Essenz, sein Motor und sein Gipfel. Um dies jedoch zu verstehen, muss man herausfinden, was hinter diesen Worten steht.Die Biochemie des Glücks: Liebe als Cocktail von HormonenBeginnen wir mit dem Erdigen — der Chemie. Wenn wir verliebt sind, badet unser Gehirn in Neurotransmittern. Dopamin — das Hormon der Vorfreude auf eine Belohnung — lässt uns euphorisch fühlen, den anderen stets nahe sein zu wollen, wie ein Drogensüchtiger, der nach einer Dosis sucht. Oxytocin — der „Kusshormon“ — entsteht durch Berührungen, Umarmungen, Küsse und schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit, Sicherheit und Vertrauen. Serotonin beruhigt, Endorphine schmerzlindern und geben Freude. Dieser Cocktail macht uns glücklich — körperlich, auf der Ebene des Körpers. Deshalb beeinflusst Liebe die Gesundheit so stark: Der Blutdruck sinkt, das Immunsystem wird stärker, der Stress nimmt ab. Verliebte Menschen krankeln seltener und erholen sich schneller. Und das ist nicht Magie — das ist Evolution. Die Natur hat uns diesen Mechanismus gegeben, um nicht auseinanderzulaufen, sondern zusammenzubleiben, sich gegenseitig zu kümmern, das Nachkommen zu versorgen. Daher ist Liebe als Quelle des Glücks nicht nur Romantik, sondern auch eine biologische Notwendigkeit.Aber man muss daran denken: Die Chemie ist nicht ewig. Die Anfa ...
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