Humor am Arbeitsplatz ist wie Salz im Suppe. Ohne ihn ist es fade, mit ihm ist es lecker, aber wenn man es übertreibt, ist alles kaputt. In der Bürokultur kann ein Scherz ein Werkzeug zur Entspannung sein, ein Weg, um ein Team aufzubauen oder sogar ein Zeichen von Intelligenz. Aber er kann auch zu einer Waffe werden, die den Ruf, die Karriere und die Psyche der Kollegen zerstört. Wo liegt die feine Grenze zwischen einer angemessenenpoint und einer toxischen Spott? Und wie kann man die Grenze nicht überschreiten, besonders wenn man Chef oder einfach ein bekannter Scherzkeks im Team ist?Warum braucht man Humor im Büro Humor am Arbeitsplatz ist nicht nur Unterhaltung. Er senkt den Cortisolspiegel (den Stresshormon), verbessert das Stimmung und kann sogar die Produktivität erhöhen. Studien zeigen, dass Teams, in denen gesunder Humor Platz hat, seltener ausbrennen und schwierige Aufgaben besser lösen. Ein Scherz hilft, die Stimmung in Konfliktsituationen zu entspannen, ein Feedback weniger schmerzhaft zu machen oder einfach ein langweiliges Meeting zu versüßen. Außerdem stärkt Humor soziale Beziehungen: Wenn man mit einem Kollegen lacht, fühlt man sich näher. In diesem Sinne ist eine gutepoint eine Investition in die Unternehmenskultur. Aber nur, wenn sie wirklich gut und sicher ist.Wenn ein Scherz nicht mehr ein Scherz ist Die Probleme beginnen, wenn Humor ein Mittel zur Erniedrigung wird. Spott über das Aussehen, den Akzent, das Alter, den Familienstand oder Fehler ist nicht mehr Humor, sondern Mobbing. Selbst wenn ein Scherz im freundlichen Ton klingt, kann er verletzen. Besonders wenn er wiederholt wird oder von einer Person kommt, die Macht hat. Ein Chef, der über die Verspätungen eines Untergebenen spottet, ist eine Sache. Ein Chef, der vor allen seinen Untergebenen «Sohni» nennt und jeden Morgen über seine Pünktlichkeit spricht, ist bereits psychologischer Druck.grenzen, die man nicht überschreiten darf Die erste Grenze ist das persönliche Raum. Scherze über das A ...
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