Der Verlust eines guten Vorgesetzten ist immer Stress, selbst wenn er einen Aufstieg antritt. Einerseits freut man sich für ihn. Andererseits verliert man nicht nur einen Chef, sondern auch einen Mentor, einen Beschützer und einen Menschen, der deine Stärken gesehen hat. Ratlosigkeit, Angst vor dem neuen Vorgesetzten, Sorgen um deine Zukunft — das ist normal. Aber das ist auch eine einzigartige Gelegenheit für deinen eigenen Wachstum. Wie kannst du diesen Zeitraum mit minimalen Verlusten und maximaler Vorteile überstehen?Schritt 1: Akzeptiere deine Emotionen und erkenne die Situation Verneine deine Gefühle nicht: Trauer, Angst, Wut. Das ist eine normale Reaktion auf den Verlust der Stabilität. Aber es ist wichtig, dass du nicht von deinen Emotionen beherrscht wirst. Panikiere nicht, stelle keine düsteren Prognosen («der neue Chef wird ein Tyrann»). Setze dir klare Ziele: Du bist nicht das Opfer der Umstände, sondern ein aktiver Teilnehmer des Prozesses. Dieser Zeitraum ist nicht das Ende, sondern ein Übergang. Anstatt dich vor der Zukunft zu fürchten, nutze diese Zeit für die Analyse: Was hast du von diesem Vorgesetzten gelernt, welche Prinzipien möchtest du beibehalten, welche Fehler solltest du nicht wiederholen?Schritt 2: Initiere ein abschließendes Gespräch mit dem scheidenden Vorgesetzten Warte nicht, bis er sich selbst bei dir meldet. Bitten tu um ein kurzes Treffen «auf dem Weg». Dein Ziel ist nicht Nostalgie, sondern konkrete Vereinbarungen. Was brauchst du von ihm? Zunächst ein Empfehlungsschreiben (solange er deine Erfolge noch im Gedächtnis hat). Zweitens formale Feedback (deine Stärken und Entwicklungsbereiche). Drittens seine Einschätzung deiner Perspektiven in der Firma nach seinem Abgang. Frag, ob er dich in der neuen Struktur sieht. Dieses Gespräch wird dir Klarheit und Unterstützung geben. Und vielleicht wird er dir den Namen des Nachfolgers nennen oder dir raten, wie du zu ihm vorgehen solltest.Schritt 3: Hol dir klare schriftliche Bestätigungen un ...
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