Was bedeutet der Bellen eines Hundes?
Das Bellen ist nicht nur Lärm. Es ist eine Sprache. Hunde bellen nicht einfach so, aus Langeweile (obwohl auch aus Langeweile). Im Gegensatz zu Wölfen, die eher Heulen bevorzugen, haben Hunde über Jahrtausende des Lebens neben dem Menschen gelernt, das Bellen als vielseitiges Kommunikationsmittel zu nutzen. Durch den Ton, die Höhe, die Frequenz und die Dauer des Bellens kann ein erfahrener Besitzer bestimmen, ob sein Haustier ihn auf die Wanderung rufen will, eine Gefahr warnt oder einfach vor Freude über seinen Besuch freut.Warum bellt ein Hund: Hauptgründe
Die häufigsten Gründe für das Bellen sind: Alarm (jemand Fremder an der Tür), Angst (Lärm, Schuss, Staubsauger), Spiel (Einladung zum Laufen), Langeweile (lange Einsamkeit), Schmerz (Verletzung, Krankheit), Aufmerksamkeitsforderung («Ich will essen, spazieren gehen, gestreichelt werden»), Warnung an andere Hunde («Das ist mein Gebiet»), Nachahmung (die Nachbarhund hat geheult — ich folge ihm). Das Bellen ist eine Reaktion auf einen Reiz. Um zu verstehen, was der Hund will, muss der Kontext bewertet werden.Klassifikation des Bellens: Wie unterscheide ich zwischen Freude und Aggression
Ein hoher, abgehackter, schriller Bellen ist normalerweise Erregung oder Willkommensgruß («Herr ist gekommen!»). Ein tiefer, krächzender Bellen mit Brüllen ist Aggression, Drohung («Gehe weg, ich beiße»). Ein langer, monotoner Bellen ist Langeweile oder Alarm («Lass mich raus, ich bin einsam»). Kurze «Gav-gav» mit Pausen sind Warnungen («Achtung, jemand kommt»). Bellen, das in Heulen übergeht, ist Sehnsucht nach dem Herrchen, Panikattacke. Ein Hund, der bellt und hüpft, spielt. Ein Hund, der bellt und zerrt, verteidigt sich. Bellen als Kommunikation mit dem Menschen
Hunde verstehen perfectly, dass Menschen Ultraschall nicht hören, aber das Bellen hervorragend wahrnehmen. Daher haben sie ihren Ton angepasst: Haushunde bellen häufiger und lauter als wilde Hunde. Studien zeigen, dass das Bellen ...
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