Kinder und Fußball in Brasilien: Favelas, Talent und Hoffnung In Brasilien beginnt der Fußball nicht mit einer Akademie, sondern mit einem Staubkissen zwischen Blechhütten. Hier beginnen die Kinder ab drei Jahren zu spielen, barfuß, mit einem schmutzigen Tuchball. Fußball ist für sie kein Vergnügen — es ist ihre einzige Chance, aus der Armut auszubrechen. Jeder Junge in der Favela träumt davon, der nächste Pelé, Ronaldo oder Neymar zu werden. Das Talentauswahlsystem in Brasilien ist seit Jahrzehnten perfektioniert, aber es ist hart: nur eine Handvoll Spieler aus tausend erreichen den Profisport. In diesem Artikel werden wir darüber sprechen, wie brasilianische Kinder, für die Fußball alles ist, leben, trainieren und träumen. Straßenfußball: Schule des Lebens Auf den Straßen von Rio, São Paulo und Salvador gibt es keine speziellen Plätze. Imitierte Tore sind zwei Steine oder Rucksäcke. Der Ball kann platzen, aber er wird bis zur Dunkelheit gespielt. Hier gibt es keine Schiedsrichter, keine Trainer. Es gibt nur eine Regel: mehr Tore schießen. Straßenfußball entwickelt Dribbling, Kreativität und das Können, ohne Pass zu spielen. Die Kinder lernen, mit beiden Füßen zu schießen, zu drehen und aggressiv zu spielen. Viele Sterne (Ronaldo, Romário, Neymar) haben diese Schule durchlaufen. Fußballschulen und Scout Ab 7-8 Jahren werden talentierte Jungen von Scoutern entdeckt. Sie kommen in die Favelas, schauen sich Hofturniere an, organisieren Tests. Die Besten werden zu kostenlosen Fußballschulen eingeladen (meistens bei Profiklubs: «Flamengo», «Santos», «Corinthians»). Dort gibt es bereits Trainer, Formen, normales Feld. Aber die Konkurrenz ist riesig. In den Schulen erreicht der Ausschluss 95%. Wenn man im Alter von 12 Jahren nicht in die Jugendmannschaft aufgenommen wird, wird die Karriere wahrscheinlich nicht erfolgreich sein. Armut als Motivator Brasilianische Kinder aus den Favelas fürchten sich nicht vor der Arbeit. Sie sind bereit, 6 Stunden am Tag zu tra ...
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