Klimatische Besonderheiten des Winters 2025/2026 auf dem Planeten Erde
Der Winter 2025/2026 auf dem Planeten Erde wurde zum nächsten greifbaren Beweis für die anhaltenden globalen Klimaveränderungen. Meteorologen und Klimatologen bemerken, dass die Saison durch eine ausgeprägte Wärmeanomalie im nördlichen Hemisphäre und eine Zunahme extremer Wetterphänomene gekennzeichnet war, was den langfristigen Trends entspricht, die von der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) vorhergesagt wurden.
Im nördlichen Hemisphäre war der Winter 2025/2026 in die Top Ten der wärmsten Winter seit Aufzeichnungsgeschichte aufgenommen worden. Die mittlere Temperatur übertraf die Norm um 1,2–1,5°C. Besonders ausgeprägt war dies in der Arktis, wo die Temperatur in einigen Perioden um 6–8°C über der klimatischen Norm lag. Die Rekordverkürzung der Eismassen im Barents- und Karasee setzte sich fort und hatte Auswirkungen auf die atmosphärische Zirkulation über Eurasien. Ein bemerkenswerter Fakt: Im Januar 2026 registrierte ein norwegisches Forschungsschiff Regen in einem Punkt, der sich nur 800 km vom Nordpol entfernt befand – ein Phänomen, das für die typische arktische Winter des letzten Jahrhunderts praktisch unmöglich war.
Der Winter in Europa war von Unstetigkeit geprägt: Relativ milde Perioden wechselten sich mit kurzen, aber heftigen Einbrüchen arktischen Wetters ab. So führte ein starkes stratosphärisches plötzliches Erwärmung im Februar 2026 zur vorübergehenden Zerstörung des polaren Wirbels. Dies verursachte extreme Kälte und reichlich Schnee in Zentral- und Südeuropa, während Skandinavien auffällig warm blieb. Zum Beispiel fielen in Rom das Rekordmengen an Schnee in den letzten 50 Jahren, während die Temperatur in Helsinki selten unter -5°C sank.
Der Nordamerika sah sich einer Reihe mächtiger atmosphärischer Stürme – schmaler, sehr feuchter Luftströme aus den Tropen – gegenüber. Sie brachten dem westlichen US-amerikanischen und kanadischen Küstenland Rekordmengen an Nieders ...
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