LEGO und Sport: Der Konstrukteur als Instrument für Ingenieurwesen, Bildung und Wettkampf
Auf den ersten Blick ist LEGO vor allem eine Kinderspielzeug und Sport eine Sphäre hoher körperlicher Anstrengung und professioneller Meisterschaft. Eine Analyse wissenschaftlicher und praktischer Materialien zeigt jedoch, dass die Überschneidung dieser beiden Welten erheblich tiefer ist, als man denken könnte. LEGO ist nicht nur ein Sammlerstück für Sportwagen, sondern auch ein mächtiges Werkzeug für ingenieurwissenschaftliche Bildung, Modellierung sportlicher Mechanismen und sogar die Entwicklung von Prothesengeräten.
Sportliches Ingenieurkreativität: Roboter und Wettbewerbe
Eine der auffälligsten Manifestationen der Synthese von LEGO und Sport sind ingenieurwissenschaftliche Wettbewerbe mit der Verwendung von robotertechnischen Konstruktoren. Zum Beispiel fand am University of Toronto jährlich der Biomedizinische Ingenieurwettbewerb (BMEC) statt, bei dem den Studenten vorgeschlagen wurde, einen Prototyp eines Handgelenkprothesen zu erstellen, der Tischfußball spielen kann (Kicker). Die Konstruktion sollte ausschließlich aus Teilen von LEGO Mindstorms — programmierbaren Robotiksets — zusammengesetzt werden. Es ist bemerkenswert, dass die Siegermannschaft, deren mechanischer Design von den Richtern ursprünglich als „zu einfach“ angesehen wurde, aber genau dieser Design am funktionalsten in realen Spielbedingungen war. Dieser Fall zeigt den grundlegenden Prinzip des Ingenieurwesens: Der beste Projekt auf dem Papier wird nicht immer in die beste Funktionalität übersetzt.
Auf ähnliche Weise hebt die Forschung im Bereich der ingenieurwissenschaftlichen Bildung den Roboterfußball als effektive Lernaufgabe hervor. Kriterien für die Bewertung solcher Projekte umfassen die Komplexität der Programmierung, die strukturelle Komplexität des Roboters, die Vielfalt der verwendeten Sensoren und Aktuatoren sowie die Variabilität der Spieloperationen. In Japan finden spezialisierte Vor ...
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