Milliardäre sind geborene Arbeitssüchtige? Mythos und Realität aufdeckenWenn wir die reichsten Menschen der Welt betrachten — Elon Musk, Jeff Bezos, Warren Buffett oder Bernard Arnault —, dann entsteht oft das Bild eines Menschen, der 16 Stunden am Tag arbeitet, vier Stunden schläft und nur für das Geschäft lebt. Es scheint, dass sie nicht nur Arbeitssüchtige sind, sondern auch übermenschlich, programmiert auf kontinuierliche Arbeit. Aber ist das wirklich so? Ist ihr Erfolg wirklich das Ergebnis einer angeborenen Obsession für die Arbeit, oder gibt es andere Mechanismen, die wir nicht bemerken? Lassen Sie uns die Mythen um den "geborenen Arbeitssüchtigen-Milliardär" aufdecken.Arbeitssucht vs. "Fluss": Was ist der UnterschiedUm diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst verstehen, was Arbeitssucht ist und wie sie sich von dem unterscheidet, was wirklich Milliardäre antreibt. Arbeitssucht im klinischen Sinne ist eine Abhängigkeit. Es ist das zwanghafte Verlangen zu arbeiten, um Angst, Leere oder das Gefühl der eigenen Unwichtigkeit zu vermeiden. Solcher Mensch arbeitet nicht, weil er Spaß daran hat, sondern weil er nicht aufhören kann. Seine Arbeit ist eine Form der Flucht.Bei Milliardären tritt jedoch oft ein anderes Zustand auf. Psychologen nennen ihn "Fluss" — das ist, wenn ein Mensch so in seine Sache vertieft ist, dass die Zeit nicht mehr existiert und der Prozess Freude bringt. Für Musk ist das Design von Raketen nicht "Arbeit", sondern ein Spiel. Für Bezos war das Aufbau von Amazon keine Pflicht, sondern ein Abenteuer. Sie zählen nicht die Stunden, sie leben in ihrem Geschäft. Und das unterscheidet sich prinzipiell von der Arbeitssucht, die immer Leidenschaft mit sich bringt.Woher kommt diese Obsession? Kann diese Obsession angeboren sein? Studien zeigen, dass eine Neigung zur intensiven Arbeit mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen verbunden sein kann: einer hohen Bedürfnis nach Erfolg, einem niedrigen Angst vor Misserfolg, der Fähigkeit zur langen Konze ...
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