Es ist leicht für einen getrennt lebenden Vater, in Pessimismus zu fallen. Das Kind ist weit weg, die Ex-Frau baut Intrigen auf, das Geld reicht nicht aus. Aber Studien zeigen: Optimismus ist das wichtigste Waffe des Vaters im Kampf um gesunde Beziehungen zu seinen Kindern. Wir erzählen, wie ein positiver Umgang auf die Kinder heute und in 20 Jahren wirkt.Optimismus als MagnetWenn ein Vater nicht am Telefon über das Leben klagt, die Mutter nicht kritisiert und mit einem Lächeln erzählt, wie sein Woche verlaufen ist, zieht das Kind zu ihm. Ein zehnjähriges Kind ist nicht an Streitigkeiten und Unterhaltszahlungen interessiert. Es will den Vater stark und fröhlich sehen. Ein optimistischer Papa gibt das Gefühl der Stabilität.Effekt auf das SelbstbewusstseinKinder von geschiedenen Eltern schuldigen sich oft: „Papa ist gegangen, weil ich schlecht bin“. Der Optimismus des Vaters (“Ich freue mich, dass wir Zeit miteinander verbringen können”, “Du wirst alles schaffen”) zerstört diese Angst. Das Kind wächst mit dem Gefühl, dass es wertvoll und geliebt ist, unabhängig von der Familienkonfiguration.Einfluss auf zukünftige BeziehungenKinder, die einen fröhlichen Papa sehen, selbst wenn er getrennt lebt, übernehmen das Modell eines positiven Umgangs mit Schwierigkeiten. Als Erwachsene fürchten sie sich nicht vor der Gründung einer Familie, warten nicht auf einen Tritt in den Rücken vom Partner. Der Optimismus des Vaters heilt erbliche Wunden.Wie man Optimismus aufrechterhält, wenn alles schlecht istKein Lügen, aber den Fokus verschieben: “Ja, Mama hat mich verletzt, aber das hat nichts mit dir zu tun”. Kleine Freuden im Umgang zu finden: “Heute haben wir gemeinsam das Fahrrad repariert”. Sich selbst für Anstrengungen zu loben, auch wenn sie nicht wertgeschätzt werden.