Pablo Picasso und Wilhelm Uhde Pablo Picasso und Wilhelm Uhde. Einer ist ein Genie, das Gesicht der Kunst des 20. Jahrhunderts verändert hat. Der andere ist ein Sammler und Kunsthandler, der diesen Genie erkannte, als andere lachten. Ohne Uhde hätte Picasso möglicherweise nicht so schnell Picasso werden können. Ohne Picasso wäre Uhde nicht in die Geschichte eingegangen. Ihre Freundschaft-Zusammenarbeit dauerte Jahrzehnte, überstand Kriege und Emigration. Wie fand der deutsche Jude und der spanische Künstler sich in Paris? Wie half Uhde Picasso und Picasso rettete Uhde? Erzählen wir die Geschichte, voller Leidenschaft, Kunst und gegenseitigem Vorteil. Wie haben sie sich kennengelernt Im Jahr 1905 kam der junge deutsche Kunstwissenschaftler Wilhelm Uhde nach Paris. Er war von der Avantgarde fasziniert. Zu dieser Zeit war Picasso (24 Jahre alt) bereits vom «blauen» zum «rosa»-Zeitalter übergegangen, aber seine Bilder wurden fast nicht verkauft. Uhde besuchte die Galerie Clovis Sagot, wo er die Werke Picassos sah. Er war schockiert: Fläche, gebrochene Linien, seltsame Gesichter. Uhde kaufte mehrere Werke, einschließlich des «Akrobaten und des jungen Arlekins». Sie trafen sich persönlich 1907 im Café «Ronde». Picasso mochte den Deutschen: Er war ernst, ging nicht mit dämlichen Fragen ein. Uhde begann, die Bilder Picassos zu sammeln, obwohl sie fast niemanden interessierten. Das war ein Risiko, aber Uhde glaubte an seinen «Jungen». Die erste Picasso-Ausstellung in der Galerie Uhde Im Jahr 1908 öffnete Uhde eine kleine Galerie an der Rue Notre-Dame-de-Charonne. Dort organisierte er die erste Einzelausstellung von Pablo Picasso. Die Ankündigung wurde selbst vom Künstler gezeichnet. Die Öffentlichkeit war schockiert: «Die Damen von Avignon» waren bereits geschrieben, aber nicht ausgestellt. Uhde zeigte frühere Werke. Die Ausstellung hatte keinen kommerziellen Erfolg, aber erregte die Aufmerksamkeit der Kritiker. Georges Braque, André Derain, Guillaume Apollinaire wu ...
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