«Die Rückkehr der Mustangs» (The Return of the Mustangs) — ein Roman der amerikanischen Schriftstellerin Claire Bennet, der Ende 2025 erschienen ist und sofort ein literarisches Ereignis wurde. Das Buch ist nicht nur über wilde Pferde. Es ist eine philosophische Fabel über die Grenzen des menschlichen Eingreifens in die Natur, das Recht eines Lebewesens auf den Tod ohne Retter und dass manchmal die beste Hilfe das Nichteingreifen ist. Im Jahr 2026 wurde der Roman für den Pulitzer-Preis nominiert, und Netflix plant eine Verfilmung. Lassen Sie uns herausfinden, warum dieses Buch so viele Leser und Kritiker fesselte. Handlung: die Rückkehr in ein Ort ohne Rückkehr Die Handlung spielt in unseren Tagen im Bundesstaat Nevada. Die Hauptfigur ist die Biologin und Evolutionistin Emma Rodriguez, die ihr ganzes Leben Mustangs studiert. Sie ist Zeugin einer katastrophalen Dürre, die die Weiden im Schutzgebiet zerstört. Das Bureau of Land Management (BLM) plant den Abschuss «überschüssiger» Mustangs, um die verbleibende Vegetation zu retten. Emma versucht zusammen mit einer Gruppe von Freiwilligen, den Herd in nördliche Gebiete zu treiben, wo, nach Satellitendaten, noch Wasser vorhanden ist. Aber die Mustangs weigern sich, zu gehen. Sie kehren zum ausgetrockneten See zurück, wo sie stehen, bis sie von Durst umfallen. Emma versteht: Sie haben den Tod auf ihrer Heimatland gewählt, nicht das Überleben in der Gefangenschaft. Der Roman endet mit einer Szene, in der der letzte Stier auf Salz liegt und die Augen schließt. Aber im Epilog, zwei Jahre später, nach den Regenfällen, erscheinen neue Triebe an derselben Stelle — und von weitem kommen Mustangs, die einst nach Norden gingen. Der Kreis ist geschlossen. Philosophie: das Recht auf die Wildheit Das Hauptthema des Romans von Bennet ist «wild» bedeutet «unabhängig, einschließlich des Wahlrechts auf den Tod». Im Gegensatz zu den meisten Eco-Romanen, in denen die Hauptfiguren Tiere retten, ist hier die Rettung eine Form von Gewalt. ...
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