Was wächst und was essbar in der Sahara: Eine grüne Schatzkammer unter dem Sand Wenn wir das Wort «Sahara» hören, entsteht im Kopf das Bild von endlosen Sanddünen, glühender Sonne und einem vollständigen Mangel an Leben. Es scheint, als könne hier nichts anderes sein als glühender Sand und Steine. Aber das ist nur eine oberflächliche Ansicht. Die Sahara ist keine tote Wüste, sondern eine komplexe Ökosystem, in dem Pflanzen gelernt haben, in den härtesten Bedingungen der Erde zu überleben. Und viele von ihnen wachsen hier nicht nur, sondern dienen auch als Nahrung für den Menschen. Tausende von Jahren haben die Nomaden, die diese unendlichen Weiten durchqueren, gewusst: die Wüste ernährt diejenigen, die ihre geheimen Zeichen lesen können. Oasen: grüne Inseln des Lebens Die wichtigsten essbaren Reichtümer der Sahara konzentrieren sich in den Oasen — jenen seltenen Orten, wo unterirdische Wasser an die Oberfläche kommen. Hier, mitten in der Wüste, wachsen wahre Gärten. Das bekannteste Pflanze der Oasen ist die Dattelpalme. Ihre Frucht, die Dattel, war und bleibt die Grundlage des Ernährungsplans der Nomaden seit Tausenden von Jahren. Diese süßen, nahrhaften Frucht enthalten eine enorme Menge an Zuckern, Vitaminen und Mineralien. Sie werden frisch, getrocknet, getrocknet und zu Sirupen gekocht, und aus gemahlenen getrockneten Datteln werden Fladenbrot gebacken. Aber die Dattelpalme gibt nicht nur Früchte. Ihre Rinde, die aus dem oberen Teil des Stammes gewonnen wird, ist auch essbar, und aus dem Saft junger Palmen wird ein süßer Getränk oder Zucker ausgekocht. Nebenan wachsen in den Oasen Feigenbäume. Ihre saftigen, süßen Frucht sind ein Delikatesse in der Wüste. Die Nomaden trocknen Feigen, um sie für viele Monate zu konservieren, und fügen sie zu Getreidegerichten hinzu oder essen sie als eigenständiges Gericht. Auch in den Oasen werden Oliven, Zitrusfrüchte, Granatäpfel und verschiedene Gemüse kultiviert — alles, was in jedem mediterranen Garten wachsen könnte, ...
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