Recht der Hunde zu bellen: Biokommunikativer Imperativ versus soziale anthropogene Umgebung
Einführung: Bellen als natürliche und soziale Notwendigkeit
Die Frage nach dem «Recht» der Hunde zu bellen, betrachtet durch den wissenschaftlichen Lichte, stößt auf den grundlegenden Paradoxon der domesticierung. Bellen (Canis familiaris Vocalisierung) ist eine innate Form der vocalen Kommunikation, die intensiver künstlicher Selektion unterzogen wurde. Während Wölfe (Canis lupus) selten bellen, meist in bedrohlichen Situationen, ist der Bellen bei Haushunden zu einem universellen Signalwerkzeug geworden. Laut der Theorie des evolutionären Biologen Ray und Lorna Coppinger entwickelte sich aktives Bellen bei Hunden als Verhalten, das für den Menschen nützlich war (Alarmruf), und wurde durch Selektion hypertrophiert. Somit ist das Bellen ein unverzichtbares Recht des Hundes als biologischer Art, aber in der anthropogenen Umgebung stößt es unvermeidlich auf das Recht des Menschen auf Stille und Komfort.
Neurobiologische und ethologische Grundlagen des Bells
Bellen ist ein komplexes Verhalten, das vom limbischen System (Zentren der Emotionen) und der Cortex des Gehirns gesteuert wird. Sein Auftreten wird sowohl durch das innere Zustand als auch durch äußere Reize reguliert. Die Hauptfunktionen des Bells, die im klassischen Forschung von Sophia In (2002) identifiziert wurden und durch nachfolgende akustische Analysen bestätigt wurden:
Alarmierender/verwarnter Bellen: Scharf, abgebrochen, mit Pausen. Dient zur Warnung der Herde (einschließlich des Menschen) über potenzielle Bedrohungen. Hunde, die «zur Überwachung» der Territoriumsfläche gelassen werden, sind genetisch anfällig für einen solchen Bellen. Er hat eine hohe adaptive Wert und war historisch die Schlüsselfunktion des Hundes.
Spiele/erregter Bellen: Hochfrequent, melodischer. Begleitet soziale Interaktionen, Spiel. Es ist ein Ausdruck positiver Erregung und dient zur Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen.
Bellen-Ruf (Ei ...
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