Erziehung junger Fußballer in Spanien: Wie ein Junge zum Meister gemacht wirdSpanien ist ein Land, wo Fußball nicht nur ein Sport geworden ist, sondern eine Philosophie. Diese Philosophie beginnt nicht auf den Stadien und nicht in den Umkleideräumen der Profis, sondern auf den kleinen grünen Plätzen, wo Kinder mit dem Ball nicht nur spielen lernen, sondern fühlen, verstehen und vorhersehen. Die Erziehung junger Fußballer in Spanien ist keine Systematik, sondern eine Kultur, die von Kindesbeinen an mit der Muttermilch und dem ersten Schuss auf den Ball aufgenommen wird. Dies ist ein Ansatz, bei dem das Ergebnis im Alter von 10 Jahren nicht wichtig ist, sondern der Prozess, wo ein Fehler keine Tragödie ist, sondern ein Unterricht, wo Technik wichtiger ist als Geschwindigkeit und Intelligenz wichtiger ist als Physik. Wie wird dieser Weg vom kleinen Jungen mit dem Ball bis zum Spieler gebaut, der gegen die besten Mannschaften der Welt antreten kann?Philosophie \"Spiel, nicht Laufen\": Auf was alles aufgebaut wirdDas Hauptunterschied zwischen dem spanischen Erziehungssystem und vielen anderen ist der Vorrang des Spiels über die körperliche Vorbereitung. In Spanien laufen die Kinder nicht bis zur Erschöpfung, sie heben kein Eisen und machen keine Kraftübungen. Sie spielen. Die Trainingseinheiten bauen sich bereits in jungen Jahren um den Ball, um Entscheidungen, um positional Verständnis auf. Ein spanischer Trainer wird nie sagen: \"Lauf schneller\", er wird sagen: \"Denke, wohin du laufen sollst\". Und das ändert alles.Das Hauptziel in der Anfangsphase ist nicht, einen Champion zu erziehen, sondern einen Menschen zu erziehen, der das Spiel lesen kann. Die Kinder spielen in reduzierten Mannschaften, auf kleinen Plätzen, wo der Ball immer in der Nähe ist, wo jedes Berührung hat Bedeutung. Das entwickelt die Geschwindigkeit des Denkens, nicht die Geschwindigkeit der Beine. Die spanische Schule glaubt, dass, wenn du in einer Sekunde die richtige Entscheidung treffen kannst, ...
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