Grüne Mütze, Hund am Leine, Grenze auf Schloss. Am 28. Mai feiert Russland den Tag des Grenzschützers. Das ist nicht nur ein beruflicher Feiertag. Das ist der Tag des Mutigen, der Traditionen und der grünen Mützen, die mit Stolz getragen werden. Im Jahr 2026 fällt der Feiertag auf einen Donnerstag. Die Grenze wird nicht gesperrt, aber die Veteranen werden auf die Straßen gehen, ihre Mützen tragen und an Denkmälern Treffen veranstalten. Sie werden an diejenigen erinnern, die von der Patrouille nicht zurückkehrten.
Wann und warum am 28. Mai
Der Tag wurde nicht zufällig gewählt. Am 28. Mai 1918 wurde durch Dekret des Sowjetkommitees die Grenzschutztruppe der RSFSR errichtet. Damals war es eine kleine Dienststelle, aber bereits im folgenden Jahr wuchs sie. Nach dem Zerfall der UdSSR blieb der Feiertag in Russland, Weißrussland, Kirgistan (an anderen Daten) erhalten.
Im Jahr 2026 wird der Tag des Grenzschützers zum 108. Mal gefeiert. Für einen militärischen Feiertag ist das ein solides Alter.
Der erste offizielle Feiertag fand 1958 statt. Damals wurde auch die Tradition der grünen Mützen eingeführt. Sie ersetzten die bis 1955 getragenen roten Mützen.
Wer sind die Grenzschützer
Ein Grenzschützer ist ein Militär, der die staatliche Grenze auf dem Land, auf dem Wasser und in der Luft schützt. Er gehört zur FSB Russlands (Grenzschutz). Die Arbeit ist gefährlich: Schmuggler, Illegale, Spione, bewaffnete Gruppen. Sie dienen an der Grenze zu 16 Ländern (Länge der Grenze Russlands beträgt 61.000 km, das ist fast ein und ein halbes Äquator).
Die Bedingungen des Dienstes sind harte: in den Bergen, auf Mooren, in der Tundra, an trockenen Ufern. Im Regen, in der Hitze, im Schnee. Oft weit von den Städten entfernt. Grenzschützer leben auf den Wachen — kleinen Garnisonen mit einem Haus, einer Turm, einem Hund. Dort dienen sie zur Grundausbildung (ein Jahr) oder unter Vertrag.
Symbolik: grüne Mütze, Tscheka (helle grüne Streifen), Zeichen „Ausgezeichneter Grenzschützer“. Motto ...
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