1. Juni — Tag des Schutzes der Kinder. Wir denken oft an den Schutz vor Krieg, Krankheiten und Gewalt. Aber es gibt noch eine Bedrohung: Kinderarbeit. Auf der Welt arbeiten 160 Millionen Kinder anstatt zu lernen und zu spielen. Sie graben, waschen, kriechen unter der Erde. Nicht für Lohn, sondern für ein Teller Reis. 1. Juni — der Tag, an dem wir sagen sollten: «Kindheit ist keine Arbeit». Wir erzählen von der Größe des Problems, dem Kampf und wie jeder helfen kann. Schockierende Zahlen Nach Angaben der UNO arbeiten im Jahr 2026 160 Millionen Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren in Kinderarbeit. Das ist jeder zehnte Junge. Am meisten in Afrika (72 Millionen), Asien (62 Millionen), Lateinamerika (13 Millionen). 80% der Kinder arbeiten in der Landwirtschaft, 12% im Dienstleistungssektor, 8% in der Industrie (einschließlich Bergwerken). 70 Millionen Kinder sind in gefährlichen Arbeiten beschäftigt: mit Pestiziden, in Bergwerken, auf Baustellen, mit scharfen Werkzeugen. Jedes Jahr sterben zwischen 10.000 und 30.000 Kinder auf der Arbeit. In Russland ist Kinderarbeit verboten. Aber nach nicht offiziellen Angaben arbeiten Kinder auf Märkten, in Autowerkstätten, bei der Ernte von Beeren und Pilzen (oft Migranten). Es gibt keine genaue Statistik. Warum arbeiten Kinder Armut. Die Familie kann die Kinder nicht ernähren und das Kind muss arbeiten. In Afrika kann das Einkommen des Kindes die Hälfte des Einkommens der Familie sein. Kulturelle Traditionen. In einigen Gesellschaften ist Arbeiten eine Norm. Das Kind muss «helfen». Fehlende Schulen. Wenn es keine Schule gibt oder sie weit entfernt ist, schicken die Eltern die Kinder arbeiten. Konflikte und Migration. Flüchtlingskinder arbeiten oft auf dem Schwarzmarkt, ohne Dokumente. Schulden. Die Eltern geben die Kinder in die Sklaverei für Kredite. Korruption. Arbeitsinspektionen funktionieren nicht, es ist den Arbeitgebern vorteilhaft, billige Kinderarbeit zu nutzen. Die gefährlichsten Arten der Kinderarbeit Bergwerk ...
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