Südamerika ist ein Kontinent, wo Fußball nicht nur ein Sport ist, sondern eine Religion, und Tanz und Lied sind ihre heiligen Rituale. Hier verschmilzt das Dribbling mit der Samba, und die Schreie von den Tribünen klingen wie eine Symphonie. Argentinier tanzen den Tango, Brasilianer die Samba, Kolumbianer die Cumbia, und all diese Rhythmen sind in die Fußballkultur eingewoben. Spieler schießen nicht einfach Tore, sie vollführen festive Choreografien, und die Fans brennen auf den Stadien so, dass die Erde erzittert. Lassen Sie uns auf diese karnevalistische Reise gehen. Brasilien: Fußball unter dem Klang der Samba In Brasilien sind Tänze Teil der nationalen Identität. Die Samba wurde in den Favelas geboren und breitete sich auf die Stadien aus. Spieler der brasilianischen Nationalmannschaft waren immer für ihr Feiern von Toren bekannt: die sogenannte «dança do hexa». Nach dem Sieg bei der WM 1970 tanzte Pelé mit seinen Teamkollegen und legte eine Tradition fest. Heute setzen Neymar, Vinícius Júnior, Rodrigo diesen Ritus fort. Nach einem Tor können sie «passe» (Schritt), «furaçaó» (Sturm) und «pernadu» (Krümel) ausführen. Das ist nicht nur ein Tanz — es ist ein Weg, um die Freude am Leben und die Achtung für die Ahnen auszudrücken. Und obwohl europäische Trainer oft unzufrieden sind (sie glauben, dass das Respektlosigkeit gegenüber dem Gegner ist), geben die Brasilianer nicht auf. Für sie ist Fußball ohne Tanz wie Samba ohne Trommeln. Argentinien: Tango und Leidenschaft Argentinischer Fußball ist Leidenschaft, Aggression und... Tango. Obwohl die Spieler auf dem Feld selten tanzende Pausen (Tango erfordert zwei Personen) ausführen, spürt man den Rhythmus in ihren Bewegungen, in ihrer Gangart. Diego Maradona tanzte nicht, aber sein Dribbling war wie eine Umarmung im Tango. Lionel Messi ist mehr zurückhaltend, aber sein eigenes Feiern (der Zeigefinger nach oben) ist auch ein Tanz der Seele. Doch die echten Tänze finden auf den Tribünen statt. Argentinische Fans si ...
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