Wie die großen Sieger des Grand Slams mit jungen Tennisspielern kommunizieren: Lektionen von den Nummer-eins der WeltIm Tennis gibt es eine ungeschriebene Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Sie ist nicht in den Reglementen verankert und wird in Verträgen nicht festgehalten, aber genau diese Tradition macht diesen Sport besonders. Es geht um das direkte Gespräch der legendären Championen mit denen, die erst am Anfang ihres Weges stehen. Die Nummer-eins der Welt, Besitzer dutzender Grand-Slam-Titel, nehmen sich die Zeit, um ihr Wissen mit jungen Tennisspielern zu teilen. Sie geben nicht nur Ratschläge, sondern übermitteln die Philosophie der Sieger, lehren, wie man mit Druck umgeht und erinnern daran, dass es auch an der Spitze wichtig ist, menschlich zu bleiben.Personliche Beispiele und Mentoring: wie das funktioniertDie Kommunikation der Stars mit der Jugend findet in den unterschiedlichsten Formaten statt. Dies können informelle Gespräche in den Umkleideräumen, öffentliche Meisterkurse, Training in Tennisakademien oder sogar persönliche Nachrichten vor wichtigen Spielen sein. Und was überraschend ist, für viele Topspieler ist das nicht nur ein Akt der Güte, sondern eine bewusste Mission, das nächste Generation zu unterstützen.Eines der beeindruckendsten Beispiele für solches Mentoring ist Novak Djokovic. Der 24-fache Grand-Slam-Sieger gibt nicht nur Ratschläge, sondern nimmt sich wirklich die Zeit, Spiele junger Stars zu verfolgen. Die 18-jährige Amerikanerin Iva Jovic, die in die Top 16 der Weltrangliste aufgestiegen ist, gestand, dass Djokovic ihr mehrmals «unglaublich konkrete Ratschläge zu Taktik und Vielseitigkeit des Spiels» gegeben habe. Sie kann es bis heute nicht glauben, dass der Tennislegende, der zwischen Familie und Karriere das Zeitmanagement beherrschen muss, die Möglichkeit findet, ihre Spiele zu sehen und ihr vor Turnieren zu schreiben. «Ich frage mich fast: “Wie kann ich in deiner Prioritätenliste stehen?” — sagt Jovic ...
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