«Mama, wenn wir einen Hubschrauber kaufen?», «Papa, hast du eine Million?», «Ich, wenn ich groß werde, kaufe mir hundert Handys und gebe ihnen niemandem». Träume vom Reichtum bei Kindern sind normal. Sie sehen schöne Autos, riesige Häuser in TikTok, kennen Blogger, die mit 20 Jahren «Rolex» kaufen. Aber was steckt hinter diesen Träumen? Der Wunsch nach Freiheit? Neid auf die Mitschüler? Oder ein ehrliches Unverständnis, wie Geld funktioniert? Lassen Sie uns darüber nachdenken, wie man mit einem Kind über Reichtum sprechen kann, um nicht einen Sparsamen zu erziehen und den Traum zu zerstören. Warum träumen Kinder vom Reichtum Die Gründe liegen auf der Hand. Der erste ist soziale Vergleich. Bei Wasi im Klassenzimmer gibt es einen neuen iPhone, bei Kati eine Reise nach Dubai. Das Kind will nicht schlechter sein. Reichtum ist für ihn die Möglichkeit, solche Dinge zu haben. Zweiter ist das Einfluss der Medien. TikToker und YouTuber zeigen ein luxuriöses Leben, ohne zu zeigen, wie sie dorthin gekommen sind. Das Kind denkt, dass Reichtum leicht ist. Dritter ist der Wunsch nach Macht. Geld = Möglichkeit, zu kommandieren. Ich kaufe ein großes Haus, alle ziehen hinein und ich sage, was zu tun ist. Vierter ist der Wunsch nach Sicherheit. Wenn wir viel Geld haben, werden Mama und Papa nicht wegen des Mangels kämpfen. Fünfter ist einfach das Unverständnis. Das Kind weiß nicht, wie teuer Geld ist. Eine Million für ihn ist wie hundert Rubel, nur größer. Sechster ist die Kompensation. Wenn dem Kind etwas fehlt (Achtung, Liebe, Anerkennung), kann es das durch Träume vom Reichtum ersetzen. Ich brauche deine Liebe nicht, ich kaufe mir alles selbst. Wichtig: Träume vom Reichtum sind nicht immer Gier. Oft ist es ein Schrei nach Hilfe. Wie sich die Vorstellungen vom Geld zwischen 5 und 10 Jahren ändern Im Alter von 5-6 Jahren versteht das Kind nicht, woher das Geld kommt. Es denkt, dass sie auf Bäumen wachsen oder aus dem Automaten nach Wunsch ausgegeben werden. Geld sind e ...
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