Was unterscheidet das Gymnasium von einer normalen Schule: historische Paradigma und moderne Bildungs тендenzien
Einführung: Das Gymnasium als Konzept versus die Schule als Institut
Der Unterschied zwischen dem Gymnasium und der «normalen» (allgemeinen) Schule im modernen Kontext hat weniger administrativen als vielmehr konzeptionellen und historisch-kulturellen Charakter. Während die Massenschule die Funktion der Implementierung des staatlichen Bildungsstandards (FÖS) für alle erfüllt, positioniert sich das Gymnasium als elitäres (im intellektuellen, nicht unbedingt sozialen Sinne) Bildungsunternehmen mit einer vertieften und erweiterten Programm, das die Traditionen des klassischen europäischen Gymnasialbildungs zugeneigt ist. Die wesentlichen Unterschiede liegen in den Bereichen des Bildungsinhalts, der Methodik, des Schülerszenarios und der endgültigen Bildungsziele.
1. Historisches Kern: klassisch versus reales Bildung
Die Entstehung des Gymnasiums als Typus geht auf das deutsche Modell des 19. Jahrhunderts zurück, wo es eine klare Trennung gab:
Das Gymnasium bot klassisches Bildung: Vertiefte Studien der lateinischen und griechischen Sprache, antiker Literatur, Geschichte und Philosophie. Ziel ist die Bildung des «Wissenschaftlichen Menschen» (Homo studiosus) mit entwickeltem logischem Denken, historischem Bewusstsein und humanistischer Kultur. Dies war der Weg in die Universität.
Die reale Schule (Realschule) legte den Akzent auf reale Wissenschaften (Mathematik, Naturwissenschaften, moderne Sprachen) und bereitete auf praktische Tätigkeit oder den technischen Hochschulzugang vor.
In Russland ist diese Trennung in der modernen Zeit abgemildert, aber das Gymnasium behält seine Ausrichtung auf die vertiefte Studien eines Komplexes von humanistischen Disziplinen (Philologie, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften, Fremdsprachen), oft ergänzt durch starke mathematische oder naturwissenschaftliche Klassen.
2. Inhalt und Tiefe des Lehrplans
Dies ist das grundlegen ...
Читать далее