Das Mädchen ging nicht in den Kindergarten. Sie saß mit ihrer Mutter, Großmutter oder der Babysitterin zu Hause, in der vertrauten Umgebung. Jetzt ist sie in die Schule gegangen. Was erwartet sie? Unterschiede zu ihren Altersgenossen, die den Kindergarten besucht haben, werden geben. Aber nicht immer schlechte. Wir sprechen über die Vorteile, Nachteile und wie man der Tochter helfen kann, sich anzupassen.
Vorteile: Selbstständigkeit und Bindung
Solche Mädchen sind oft stärker an der Familie gebunden. Sie schätzen den häuslichen Komfort, respektieren die Eltern. Sie können mehr Ausdauer haben: Im Kindergarten gibt es viele Ablenkungen, zu Hause weniger. Oft ist ihre Sprache besser entwickelt, weil man mit ihnen einzu-zu sprechen (statt mit 20 Kindern). Sie können kreativer sein, weil man sie nicht in die Kindergartenaktivitäten einengt.
Sie erkranken nicht so häufig an Massenerkrankungen (Windpocken, Erkältungen) — ihr Immunsystem kann stärker sein.
Nachteile: Sozialisierung
Der Hauptnachteil ist das Unvermögen, mit anderen Kindern zu kommunizieren. Das Mädchen kann die Regeln nicht kennen: wie man sich vorstellt, wie man eine Spielzeug bitte, wie man nachgibt. Sie kann andere Kinder fürchten (besonders aggressive). Sie kann egozentrisch sein: gewohnt, dass alles Aufmerksamkeit auf sie lenkt. Im Kindergarten lernen die Kinder, miteinander auszuhandeln, zu warten, zu verlieren. Der häusliche Kind hat das nicht gelernt.
Schwierigkeiten im Kollektiv: Sie versteht nicht, wann man ein Wort einsetzen kann, wann man schweigen muss. Sie kann ein Ausgestoßener oder im Gegenteil der Anführer sein.
Anpassung an die Schule
Die ersten sechs Monate bis ein Jahr werden schwierig sein. Das Mädchen kann morgens weinen, sich über Tiere beschweren, nicht willens sein, zur Schule zu gehen. Das ist normal. Die Eltern müssen: die zukünftigen Mitschüler vorher kennenlernen (auf dem Kinderspielplatz). Rollenspiele «Schule», «Laden» spielen, bei denen man kommunizieren muss. Keine ...
Читать далее