«D Wilde Jag» im Büro: Die Natur des destruktiven Verfolgens und Strategien zur Gegenwehr
Der Begriff «D Wilde Jag» (Wild Hunt), der aus der Mythologie stammt, beschreibt im modernen Unternehmenskontext metaphorisch einen destruktiven, chaotischen und oft kollektiven Prozess der Zielsetzung, Verfolgung und «Schikanierung» eines Mitarbeiters, einer Abteilung oder sogar einer konkreten Idee. Dies ist nicht nur ein Konflikt oder harte Führung, sondern ein komplexer sozial-psychologischer Phänomen, in dem Angst, gruppendynamische Prozesse und gestörte Kommunikation verschachtelt sind. Das Verständnis seiner Mechanismen ist der erste Schritt zur Neutralisierung.
Wesensmerkmale und Anzeichen der büroartigen «D Wilde Jag»
Im Gegensatz zum mythischen Archetyp ist die Bürobekleidung nicht immer offensichtlich. Sie kann an einem Komplex von Anzeichen erkannt werden:
kollektives und anonymes Charakter der «Scharen»: Der Druck kommt nicht von einem einzigen Vorgesetzten (das ist eher eine «Duell»), sondern von einer nicht formierten Koalition — einer Gruppe von Kollegen, benachbarten Abteilungen oder sogar der oberen Führungskraft, die mit stillschweigender Billigung oder nach einem impliziten Skript handeln. Verantwortung ist verschwommen («alle so denken»).
Erhöhung der Atmosphäre des Chaos und der Notlage: Der Prozess wird von einem permanenten Notfall, unklaren Prioritäten, plötzlichen Änderungen der Aufgaben (« brennende » Deadlines, die aus dem Nichts auftauchen) begleitet. Dies schafft eine Umgebung, in der Kritik und Aggression unter dem Vorwand der «Sorge um das Ergebnis» maskiert werden.
Objekt der Jagd — «fremd» oder «Sündenbock»: Das Ziel ist jemand, der als Bedrohung für das System wahrgenommen wird: ein Innovator, der risikoreiche Veränderungen vorschlägt; ein Mitarbeiter, der eine systemische Fehler aufzeigt; ein neuer Vorgesetzter, der etablierte Ordnungen ändert; oder einfach jemand, der sich von der Masse abhebt (Intроверte in einem aggressiv-extravertierten K ...
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