Die Rose ist das Symbol der Erde, der Liebe und der flüchtigen Schönheit. Und plötzlich ist sie im Mittelpunkt kosmischer Experimente. Zuerst in der Umlaufbahn, dann in den Plänen für den Mars. Was hat ernsthafte Wissenschaftler dazu veranlasst, den Anbau von Blumen in der Schwerelosigkeit und auf einem fremden Planeten zu betreiben? Die Antwort liegt in der Psychologie, der Biologie und unserer ewigen Bedürfnis nach dem Schönen. Wir erzählen, wie die Rose das kosmische Raum erobert hat. Rose auf der Raumstation «Mир»: der erste Blütenblatt in der SchwerelosigkeitAm Ende der 1980er Jahre dachten russische Wissenschaftler des Instituts für medizinisch-biologische Probleme (IMBP) daran, einen Versuch durchzuführen: Ein Pflanze von Saat bis zur Blüte an Bord der Weltraumstation «Mир» zu wachsen. Die Wahl fiel auf die Rose — den «menschlichsten» Blumen. Im Jahr 1990 wurde eine Mini-Gewächshaus «Svetoblok» (Apparat mit Lampe und Nährmedium) auf die Station geliefert. Sorten von Rosen wurden speziell ausgewählt — Zwergen, widerstandsfähig, schnell blühend («Floribunda» und miniaturisierte «Stars and Stripes»). Der Versuch hieß «Rose» (oder «Rose»). Laut Legende sollten die Kosmonauten den Wachstum beobachten und die Etappen festhalten. Probleme begannen sofort: In der Schwerelosigkeit verteilte sich das Wasser ungleichmäßig, die Wurzeln erstickten, der Pollen verstopfte die Filter. Die ersten Keimlinge starben. Aber die entschlossenen Wissenschaftler und Kosmonauten (insbesondere Viktor Afanassjew) hielten durch.Im Jahr 1991 geschah ein Wunder: Auf der Raumstation «Mир» blühte eine Rose (nach anderen Angaben — Orchidee, aber die meisten Quellen sprechen von der Rose). Das war eine unglaubliche Siege — der erste Blumen im Weltraum. Die Blütenblätter waren blasser als die irdischen, der Geruch fast nicht vorhanden (aufgrund des Fehlens der Schwerkraft und der Veränderung des Metabolismus der Pflanze). Dennoch verbreitete sich das Foto der Rose im Fenster über die Welt. Der ...
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