Die angesehensten Rosenwettbewerbe: Von königlichen Gärten bis zu globalen Selektionsmeisterschaften
Im Bereich der Rosenzucht gibt es eine Hierarchie von Wettbewerben, die nicht nur Schönheitsausstellungen sind, sondern auch die Hauptarenen für die Präsentation der neuesten Zuchtfortschritte. Ihr Ansehen wird durch Geschichte, Genauigkeit der Bewertungskriterien, den Status der verliehenen Auszeichnungen und den Einfluss auf den Weltmarkt bestimmt. Ein Erfolg bei diesen Wettbewerben kann einen Sorten sofort zum kommerziellen Bestseller machen.
1. Internationale Wettbewerbe neuer Rosen (World Rose Trials)
Es handelt sich um ein System unabhängiger Tests, bei dem Neuerungen über 2-3 Jahre hinweg anonym (unter Code-Nummern) in Botanischen Gärten weltweit gezüchtet werden. Die Richter bewerten sie in natürlichen Bedingungen nach strengen Kriterien. Dies ist die höchste Form der Anerkennung, da die Rose ihre Qualitäten objektiv beweist.
Rosenwettbewerb in Genf (Prix de Genève), Schweiz: Der elitärste Wettbewerb. Durchgeführt im Parc de la Grange. Seinen besonderen Status verleiht die traditionelle Anonymität (die Sortenprüfer wissen nicht, welchen Sorten sie bewerten) und die umfassende Bewertung: Dekorative Eigenschaften, Resistenz gegen Krankheiten, Winterhärte, Aroma. Die Goldmedaille von Genf ist ein Zeichen höchster Qualität.
Rosenwettbewerb in Baden-Baden (ADR), Deutschland: Dies ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern ein staatliches Prüfsystem. Rosen durchlaufen langjährige Tests in 11 Gärten in ganz Deutschland ohne jedwede chemische Behandlung. Das Erreichen des Zeichens ADR (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung) bedeutet, die besondere Resistenz gegen Krankheiten (insbesondere Mehltau und schwarze Flecken) und die Widerstandsfähigkeit nachzuweisen. Für Züchter ist das der «technische Oscar».
Rosenwettbewerb in Den Haag (Den Haag), Niederlande: Der größte internationale Anblick in der Welt. Verleiht prämierte Auszeichnungen: Die Goldene, Silberne und Bronze ...
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