«Das Glück liegt nicht im Geld». Diese Phrase hören wir schon in der Kindheit. Warum streben alle dann aber nach Geld? Warum quält die Armut und warum weinen die Reichen nicht weniger als die Armen? Die Frage nach dem Verhältnis von Geld und Glück beschäftigt die Menschheit seit vielen Jahrtausenden. Im Jahr 2026, als die Welt eine Pandemie, Inflation und einen Vertrauenskrise erlebte, wurde sie noch schärfer. Lassen Sie uns untersuchen, wo die Wahrheit liegt und wo Mythen. Der Esterlin-Paraadox Im Jahr 1974 entdeckte der Ökonom Richard Esterlin eine merkwürdige Regel: In armen Ländern wächst das Glück mit dem BIP-Wachstum, aber nach Erreichen eines bestimmten Niveaus (etwa 20.000 Dollar Einkommen pro Kopf und Jahr) hört das Glück auf zu wachsen. Das bedeutet, dass die Amerikaner im Jahr 2026 nicht glücklicher sind als in den 1970er Jahren, obwohl ihr Einkommen um das Vielfache gestiegen ist. Erklärung: Menschen vergleichen sich mit ihren Nachbarn und nicht mit der Vergangenheit. Sobald die grundlegenden Bedürfnisse erfüllt sind, bringt weiteres Vermögen keine Freude. Wichtiger wird der Status, das Ansehen, die Freundschaft. Und Geld zerstört oft diese Beziehungen. Wie viel Geld braucht man für Glück Studien aus dem Jahr 2025 (Umfrage unter 50.000 Menschen in 30 Ländern) zeigen: Für Glück braucht ein Mensch etwa 2-3 Mindestlebenskosten im Monat. In Russland sind das etwa 60-90.000 Rubel pro Person (ohne Hypothek). Das reicht aus, um sich keine Sorgen um Essen, Kleidung, Behandlung, seltene Vergnügungen zu machen. Der Anstieg des Einkommens erhöht nicht den Glücksgrad. Im Gegenteil, die Superreichen (Millionäre) sind oft glücklicher als der Mittelstand? Nein, der Unterschied ist gering. Stattdessen haben sie mehr Sorgen (Kapitalerhalt, Neid, Risiko des Verlusts). Was sollte man mit Geld ausgeben, um glücklicher zu werden Der Kauf von Dingen (iPhones, Autos) bringt eine flüchtige Freude (den Effekt der hedonistischen Anpassung). Nach einem Monat gewöhnen Sie ...
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