Transportattribut des Weihnachtsmanns: Tradition und Moderne
Der Transport des Weihnachtsmanns ist ein wichtiger Bestandteil seines mythologischen Bildes, der direkt mit seiner natürlichen Essenz, dem Archetyp des Herrschers des winterlichen Raums und der Evolution kultureller Vorstellungen von Geschwindigkeit und Überwindung von Distanzen verbunden ist. Im Gegensatz zum technologischen und globalisierten Bild der Schlitten von Santa Claus bleibt der Transportattribut des russischen Winterzaubermachers eine tiefgreifende Verbindung mit der nationalen Landschaft, Geschichte und Poesie des winterlichen Weges.
Historische und volkstümliche Wurzeln: Von der Fußgängerseele bis zum Pferdeequipage
Ursprünglich in der slawischen Mythologie benötigte Moros (Morosko, Studenec) keinen spezialiserten Transport. Er war die Personifikation der Stimmung, die in jeder Ecke ihres «Gebiets» — des winterlichen Waldes oder des Feldes — sofort erscheinen konnte. Sein Fortbewegung wurde als plötzliches Erscheinen von Eisschnee, Schneekratzern und einem eisigen Wind gedacht. Dies war «Transportation» der eigenen Atmosphäre.
Die Kombination des literarischen und weltlichen Bildes im 19. und 20. Jahrhundert erforderte Konkretisierung. Schlüssige Rollen spielten:
Russische Drei. Der klassische und am besten bekannte Transportattribut des Weihnachtsmanns. Die Drei Pferde sind ein Symbol der unbeschränkten russischen Geschicklichkeit, Weite und Rastlosigkeit. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Ansicht ist dieses Bild nicht so alt im Kontext des Weihnachtsmanns. Es wurde aktiv in den vorrevolutionären Karten und im sowjetischen Zeit (Fильмы, Illustrationen) populisiert. Die Drei symbolisierte perfekt die Idee eines schnellen Reise durch die unendlichen Schneelandschaften Russlands. Die Glocken unter der Bogens hinzufügen einen akustischen Marker — den «Mалиновый» Klang, festlich und warnend.
Skis und Schneestiefel. In den frühen sowjetischen Bildern (1920–1930er Jahre) erschien der Weihnachtsma ...
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