Skandinavische, baltische und russische Küche: Drei Norden, drei SchicksaleNordische Europa ist nicht nur ein strenger Klimawandel, lange Winter und kurze Sommer. Es ist auch ein besonderer kulinarischer Welt, wo das Essen immer mehr als nur ein Weg, den Hunger zu stillen, war, eine Überlebensstrategie, eine Philosophie der Vorratshaltung und eine Kunst, knappe Ressourcen in üppige Gerichte zu verwandeln. Skandinavische, baltische und russische Küchen werden oft als «Schwestern» wahrgenommen: Alle lieben Fisch, Kartoffeln, Kohl, Roggenbrot und lange Garen. Aber wenn man genau hinschaut, sind es drei verschiedene Schwestern, jede mit ihrem eigenen Charakter, Geschichte und Perspektive auf das, was «gut essen» bedeutet. Skandinavische Küche ist minimalistisch und rein, baltische mehr «europäisch» und würzig, russische emotional und ausdrucksstark. Und in dieser Vielfalt liegt ihre gemeinsame Stärke.Gemeinsames: Klima, Fisch, Kartoffeln und BrotBeginnen wir damit, was alle drei kulinarischen Traditionen verbindet. Zunächst einmal ist es der strengere Klimawandel. Lange Winter, kurze Sommer, ein begrenzter Vegetationszyklus — all das hat die Völker Skandinaviens gezwungen, Produkte für Monate vorzubereiten. Salz, Rauch, Sauerkraut, Trocknen, Gärung — diese Technologien sind jeder der drei Küchen bekannt. Und sowohl in Skandinavien als auch in der Baltikum und in Russland können sie Fisch, Fleisch und Gemüse in langlebige Vorräte verwandeln, die die Kälte überstehen. Der zweite gemeinsame Held ist der Fisch. Skandinavien ist ohne Matjes, Lachs und Kabeljau vorstellbar. Baltische Länder lieben Schprotten, Salak und Aal. Russland ist die gleiche Matjes, Lachs, Zander und Schmerling. Fisch wird hier gesalzen, geräuchert, getrocknet, mariniert, gekocht und gebacken. Er ist die Grundlage des festlichen und täglichen Tisches. Und wichtig ist, dass in jeder dieser Kulturen Fisch nicht nur Essen ist, sondern ein Symbol der Verbindung mit dem Meer, mit der Natur, mit der Geschich ...
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