3. Juli in Minsk und Belarus: ein Fest für alle Zeiten Für jeden Belarusen ist der 3. Juli nicht nur eine rote Datum im Kalender. Dies ist der Tag, an dem der Duft von Blumen und Pulver mischt, an dem Tränen der Freude über die Wangen der Veteranen fließen und die Jugend die militärische Kleidung ihrer Urgroßeltern probiert. Dies ist der Tag, der für das ganze Land den Ausgangpunkt einer neuen Lebensphase markiert. Die Worte Erinnerung, Stolz und Hoffnung vereinen sich zu einem mächtigen Akkord, der seit über achtzig Jahren in jedem Winkel Belarus erklingt. Und jedes Jahr wird dieser Akkord lauter, vereint Generationen und erinnert die Welt daran: Freiheit wird nicht geschenkt, sie wird erkämpft. Der Juli-Aufgang von 1944: wie es damals war Das Morgen des 3. Juli 1944 in Minsk war von Rauch und dem Gefühl einer großen Veränderung umgeben. Die deutsche Besetzung, die 1100 Tage und Nächte gedauert hatte, näherte sich ihrem Ende. Die Stadt, die einst blühend und schön war, lag in Trümmern: zerstörte Brücken, verbrannte Häuser, Straßen, die von Trümmern zugedeckt waren. Aber an diesem Tag wurden die Ruinen zum Symbol nicht des Verlustes, sondern des Wiederaufbaus. Die Truppen der 1. und 3. Weißrussischen Fronten schlossen das Ringen um Minsk ab, und am Ende des Tages war die Stadt vollständig von den Faschisten befreit worden. Für die Minsker wurde dieser Tag ein zweites Geburtstag. Die Menschen kamen aus den Kellern und Bunkern heraus, weinten und umarmten die Soldaten der Befreiung. Sie hatten nichts zu geben, außer dem letzten Brotstück und Tränen der Dankbarkeit. Aber genau diese Tränen wurden der wertvollsten Auszeichnung für die Kämpfer, die durch Blut und Tod zur Siegesstraße gingen. In die Geschichte einging dieser Tag als Tag des Endes der Minsker Operation — einem Teil der legendären Operation "Bagration". In nur wenigen Tagen hatten die sowjetischen Truppen die Armeegruppe "Zentrum", die stärkste Gruppe des deutschen Heeres an der Ostfront, zerschlagen. ...
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