Das Lächeln als Instrument in der Ethik und Etikette Das Lächeln ist nicht nur eine Bewegung der Gesichtsmuskeln. Es ist eine universelle Sprache, die ohne Übersetzung verstanden wird. Es kann ehrlich oder falsch, warm oder kalt, beruhigend oder bedrohend sein. In der Ethik und Etikette erfüllt das Lächeln viele Funktionen: vom Entspannen bis zur Manipulation des Bewusstseins. Aber wie überschreitet man die Grenze, wenn das Lächeln von einem freundlichen Gesten zum Waffe wird? Wir analysieren die Nuancen des Lächelns als sozialen Werkzeug. Evolutionäre Herkunft des Lächelns Bei Primaten ist der Lächeln der Zähne ein Signal der Aggression oder des Schreckens. Beim Menschen ist es anders. Das Lächeln wurde zum Zeichen der Versöhnung und Freundlichkeit. Babys lachen, um sich an Erwachsene zu binden. Erwachsene lachen, um zu zeigen, dass sie nicht gefährlich sind. Auf diesem Grund basiert die Etikette: das Lächeln bei der Begrüßung sagt: «Ich bin friedlich, lass uns kommunizieren». Ohne es scheint jede Begrüßung kalt oder feindselig. Die Evolution hat uns die Fähigkeit gegeben, die ehrliche Lächeln (durch Muskeln um die Augen) von der formellen (nur Mund) zu unterscheiden. Diese Unterschiede fühlen die Menschen subkonsciously. Das Lächeln in der Etikette verschiedener Länder Ein Amerikaner lächelt allen: Verkäufer, einem zufälligen Passanten, dem Chef. Das ist normal. Das Fehlen eines Lächelns wird als Unhöflichkeit wahrgenommen. Ein Brite lächelt vorsichtig, nur Bekannten. Ein Japaner kann lächeln, wenn er von Traurigem spricht — das ist ein Weg, um wahre Gefühle zu verbergen. Ein Russe empfindet das Lächeln eines Unbekannten oft als merkwürdig («Wovor freut er sich?») oder ein Zeichen von Unwahrheit. In Finnland lächeln nur, wenn es sich lohnt. Die Etikette verlangt, den kulturellen Code zu berücksichtigen: In skandinavischen Ländern kann ein zu breites Lächeln für Dummheit gehalten werden, und in den USA kann das Nicht-Lächeln als Hochmut angesehen werden. ...
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