Wenige Wochen vor dem Start der WM 2026 auf den Plätzen der Erde entwickelt sich eine eigene, besondere Tragödie. Dies ist die Zeit der Freundschaftsspiele. Für einige Nationalmannschaften ist es die letzte Probe vor dem großen Turnier des Viere Jahres. Für andere ist es die Chance, sich im Kader zu etablieren, seine Spielweise zu finden oder im Gegenteil, seine Trumpfkarten vor den zukünftigen Gegnern zu verbergen. Freundschaftsspiele sind nicht nur «Fußball für die Galerie». Es ist ein Poligon für Taktik, Psychologie und Auswahl. Kalender und FIFA-Fenster Vor jedem Weltmeisterschaftsfinale der FIFA wird ein spezielles Fenster für internationale Spiele eingerichtet — in der Regel Ende Mai bis Anfang Juni. Im Jahr 2026, als das Turnier am 11. Juni beginnt, fällt das Fenster für die Freundschaftsspiele auf die letzte Woche im Mai und die ersten Tage im Juni. In dieser Zeit können Trainer Spieler ohne Konflikt mit den Vereinen einberufen. Die Nationalmannschaften spielen zwei, seltener drei Spiele. Ihre Aufgabe ist es, Verbindungen zu üben, Neulinge zu testen und gleichzeitig den Fans auf ihrem eigenen Terrain Freude zu bereiten. Taktische Aufgaben Trainer nutzen Freundschaftsspiele, um Schemata zu üben, die sie in offiziellen Spielen nicht riskieren würden. Zum Beispiel könnte Frankreich ein Spiel mit drei zentralen Verteidigern ausprobieren. Brasilien könnte experimentelle Jugendliche in der Offensive einsetzen. Deutschland könnte die Torwartlinie testen. Aber es gibt auch die andere Seite: Die besten Trainer sind darin geschickt, Informationen zu verwirren. In Freundschaftsspielen können sie absichtlich die zweite Mannschaft spielen oder untypische taktische Methoden anwenden, um Spione in die Irre zu führen. Ein klassischer Trick ist es, «Spionage durch Kriegsspiel» mit sichtlicher Unachtsamkeit zu kombinieren. Verletzungen und Risiken Der schlimmste Albtraum vor einem Turnier ist die Verletzung eines Leiters in einem Freundschaftsspiel. Geschichte kennt viele ...
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