Mittelmeerraumdiät während der Fastenzeit: Synergie von Askese, Ernährungsmedizin und kulturellem Code
Einführung: Ernährungsmodell als Brücke zwischen Tradition und Wissenschaft
Die Mittelmeerraumdiät (MD), als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt und als eine der gesündesten Ernährungsmodelle aus wissenschaftlicher Sicht angesehen, besitzt eine einzigartige Eigenschaft: Ihre grundlegenden Prinzipien haben tiefgreifende Punkte der Übereinstimmung mit dem traditionellen Fastenrhythmus orthodoxer, katholischer und muslimischer Regionen. Im Kontext des Fastens (Filippus/Russisch-orthodoxer, Großer oder Ramadan) wird die MD nicht nur eine Diät, sondern wird zu einem wissenschaftlich fundierten Rahmen für die Gestaltung eines vollständigen, sicheren und physiologisch angemessenen Fastenmusters, das die Gesundheit unterstützt und nicht die Ressourcen des Körpers erschöpft.
Philosophisches und strukturelles Übereinstimmen
Beide Systeme basieren nicht auf der Kalorienzählung, sondern auf dem Ernährungsmodell und kulturellen Praktiken.
Akzent auf pflanzliche Produkte: Sowohl das Fasten als auch die MD machen die Grundlage des Ernährungsplans aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Vollkorngetreide. Dies stellt eine hohe Zellulose, Vitamine, Mineralien und Antioxidantien sicher.
Fett als qualitativer, nicht quantitativer Indikator: In der MD ist der Hauptquelle der Fette das Olivenöl der ersten Kaltdruckpressung. An Fastentagen, wenn pflanzliches Öl erlaubt ist, wird es zur idealen Wahl, indem es Monounsaturated Fettsäuren und Vitamin E liefert.
Einschränkung/ Ausschluss von Fleisch: In der MD wird rotes Fleisch selten konsumiert (einige Male im Monat). Im Fasten wird es vollständig für lange Zeiträume ausgeschlossen. Diese Übereinstimmung reduziert das Risiko von übermäßigem Hämoglobin, gesättigten Fetten und Glykationsendprodukten.
Fisch und Meeresfrüchte als wichtiger Bestandteil: In der MD wird Fisch (insbesondere fettreiche – Sardinen, Makrele, ...
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