Tištar und Tištar-yašt: himmlischer Strahl, der die Dürre besiegt Im zoroastrischen Kalender gibt es Feste, die nicht nur die Änderung der Jahreszeiten feiern, sondern die heilige Dramatik des Weltentstehens wiedergeben. Eines der hellsten und poetischsten ist Tištar (Tištar), bekannt auch als Tirgan (Tirgan) oder Jashn-e Tirgan (Jashn-e Tirgan). Dies ist ein Sommerfest, das Tištrya (Tištrya) ehrt — die Göttin des Regens und der Fruchtbarkeit, verbunden mit der hellsten Stern am Nachthimmel, Sirius. Aber der Sinn dieses Tages geht weit über den landwirtschaftlichen Kalender hinaus: Es ist die Geschichte von einem kosmischen Kampf, von der Kraft des Opfers und davon, wie Licht und Wasser die Finsternis und die Dürre besiegen. Bedeutungen und Bedeutung: von der Stern bis zum Regen Tištar — himmlischer Krieger Tištar ist nicht nur ein abstraktes Gott. In der zoroastrischen Tradition ist er ein Yazata, das heißt «wer geachtet werden soll», ein Geist, der Sirius verkörpert. Sirius ist die hellste Stern am Himmel, und in der Antike bedeutete sein heliakischer Aufstieg (das erste Erscheinen am Morgenhimmel) den Beginn des heißen Sommers und, was für Iran entscheidend ist, das Näherkommen der Regenzeit. Tištar ist eine Stern, die nahrhafte Feuchtigkeit bringt. Sein Name bedeutet «mit drei Sternen verbunden» und ist direkt mit Licht und Ruhm verbunden. Mythos vom Sieg über Apaoshah Der zentrale Mythos, der sich hinter dem Fest verbirgt, ist das epische Gegeneinander, das in der «Tištar-yašt» (Tir-yašt), dem achten Gedge der Avesta, beschrieben wird. Laut dieser Überlieferung tritt Tištar in den Kampf mit Apaoshah (Apaosha), dem Gott der Dürre,. Der Kampf findet in der Gestalt von zwei Pferden statt: Tištar ist als ein schöner weißer Pferd mit goldenen Ohren, und sein Gegner ist als ein widerlicher schwarzer Pferd. Zunächst behält der Dämon die Oberhand, indem er Tištar aufgrund des Mangels an Achtung und Opfern durch die Menschen schwächt. Das Gott ruft Achura Mazda, ...
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